Grundsätzlich gute Idee, inhaltlich nicht überzeugend

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regina1960 Avatar

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Gefühle sind immer wichtig und richtig, und zwar ein jedes. Kindern dieses zu vermitteln, halte ich für sehr erstrebenswert, denn es wird ihr gesamtes Leben maßgeblich beinflussen. Daher war ich neugierig, wie in "Das Riesenrad der Gefühle" dieses Thema von einem Diplom-Psychologen denn wohl umgesetzt wird. Altersmässig soll es für die Zielgruppe ab 5 Jahren geeignet sein. Mmh, da bin ich aber gleich über einen Punkte gestolpert, der mich persönlich gewaltig stört. Hier gehen zwei Kinder (älter als 5!) mit ihrer Großmutter auf die Kirmes, und während die Oma ihnen Geld in die Hand drückt und sich auf das Riesenrad alleine setzt, dürfen die Kinder alleine über den Rummel laufen. In mir sträubt sich da alles! Sorry. Und auch einem der Kinder gefällt dies ja nicht wirklich. Muss man so dieses Thema denn aufziehen, für mich sträubt sich da innerlich alles, ich finde das ehrlich gesagt nicht angebracht wenn man Kleinkindern ab 5 eine solche Geschichte als beispielhaft auftischt. Nein, sorry, da bin ich raus. Lediglich die Illustrationen finde ich überwältigend schön gemacht, sehr detailverliebt und wirklich auch spannend. Aber wenn man mit Kindern über Gefühle sprechen soll, indem man ihnen aus einem Buch vorliest, sollte die Geschichte auch dem Alter entsprechend passend. Mein Enkel mit 5 würde jedenfalls nicht verstehen, wieso die Oma sich "absetzt" ins Riesenrad und sich selbst überlässt, während der Ausflug auf die Kirmes doch eigentlich eine gemeinsame Zeit darstellen sollte und sie ja auch Verantwortung für die Kinder übernommen hat. Für solche erzieherischen "Experimente", die in der heutigen Zeit nicht ungefährlich sind, möchte ich als Großmutter nicht die Verantwortung übernehmen. So gut die Idee ja ist, für mich ist der Ansatz nicht wirklich durchdacht, auch wenn das Buch von einem Psychologen verfasst wurde. Für mich "Thema verfehlt".