Zart und unerbittlich zugleich
Das schönste aller Leben wirkt schon in der Leseprobe wie ein Roman von großer emotionaler Wucht. Betty Boras verwebt Gegenwart und Vergangenheit zu einer dichten Erzählung über Herkunft, Mutterschaft und die Last von Schönheit. Die Stimmen der Figuren sind eindringlich und nah, besonders die der Ich‑Erzählerin, deren Schuldgefühle und Selbstzweifel schmerzhaft authentisch wirken.
Parallel dazu öffnen die historischen Kapitel ein raues, atmosphärisches Panorama des Banats, das Härte und Zärtlichkeit zugleich trägt. Die Sprache ist klar, poetisch und voller leiser Melancholie.
Ein berührender, vielschichtiger Roman, der lange nachklingen wird.
Parallel dazu öffnen die historischen Kapitel ein raues, atmosphärisches Panorama des Banats, das Härte und Zärtlichkeit zugleich trägt. Die Sprache ist klar, poetisch und voller leiser Melancholie.
Ein berührender, vielschichtiger Roman, der lange nachklingen wird.