Bei dieser Geschichte wurden leider zu viele Möglichkeiten verschenkt.
Ich bin zwiegespalten.
Zwei Hauptprotagonistinnen, Theresia und Vio. Es gibt dann noch einen dritten Protagonisten das Banat (ein Landstrich in Rumänien). Zwischen den dreien wird hin und her geswitcht. Im Fall von Vio außerdem im hier und Jetzt und in ihre Kindheit. Überhaupt Vio, das ist eine Figur, an die ich nicht herankomme, sie hielt mich als Leserin auf Abstand, wie sie es auch mit den Menschen ihres Umfelds tat. Ein durch sie unbeabsichtigter Unfall verletzt ihre Tochter sichtbar. Die verloren gegangene, unversehrte Schönheit der Tochter, manifestierte sie zum größten Teil darauf, wie schlimm dieser entstandene "Makel" für sie selbst ist. Es war mir im Buch überhaupt zu viel Vio und zu wenig Theresia. Obwohl deren Geschichte der eigentliche interessante und tragende Grundpfeiler des Romans ist. Er hätte locker 500 Seiten füllen können. Sowie auch die Lebenswege von Theresias Kindern, welche bis auf zwei Töchter gar keine Rolle spielten, hätten mehr eingebunden werden müssen. Den Lebensverhältnissen in Rumänien, politisch als auch wirtschaftlich, wurde ebenfalls keine Beachtung beigemessen. Somit wurden hier zu viele Möglichkeiten leider verschenkt. Ansonsten ist das Buch verständlich geschrieben. Thematisch aber vielleicht eher für Leser geeignet, deren besonderes Interesse auf den Themen psychische Probleme und Depressionen liegt. Jedoch könnte diese Thematik auch triggern. Muss Jede*r für sich entscheiden. Mit dem abrupten Ende, a la "alles ist wieder gut", konnte ich ebenfalls nicht viel anfangen,
Das Cover ist gut, kann aber nicht das halten was es verspricht.
Zwei Hauptprotagonistinnen, Theresia und Vio. Es gibt dann noch einen dritten Protagonisten das Banat (ein Landstrich in Rumänien). Zwischen den dreien wird hin und her geswitcht. Im Fall von Vio außerdem im hier und Jetzt und in ihre Kindheit. Überhaupt Vio, das ist eine Figur, an die ich nicht herankomme, sie hielt mich als Leserin auf Abstand, wie sie es auch mit den Menschen ihres Umfelds tat. Ein durch sie unbeabsichtigter Unfall verletzt ihre Tochter sichtbar. Die verloren gegangene, unversehrte Schönheit der Tochter, manifestierte sie zum größten Teil darauf, wie schlimm dieser entstandene "Makel" für sie selbst ist. Es war mir im Buch überhaupt zu viel Vio und zu wenig Theresia. Obwohl deren Geschichte der eigentliche interessante und tragende Grundpfeiler des Romans ist. Er hätte locker 500 Seiten füllen können. Sowie auch die Lebenswege von Theresias Kindern, welche bis auf zwei Töchter gar keine Rolle spielten, hätten mehr eingebunden werden müssen. Den Lebensverhältnissen in Rumänien, politisch als auch wirtschaftlich, wurde ebenfalls keine Beachtung beigemessen. Somit wurden hier zu viele Möglichkeiten leider verschenkt. Ansonsten ist das Buch verständlich geschrieben. Thematisch aber vielleicht eher für Leser geeignet, deren besonderes Interesse auf den Themen psychische Probleme und Depressionen liegt. Jedoch könnte diese Thematik auch triggern. Muss Jede*r für sich entscheiden. Mit dem abrupten Ende, a la "alles ist wieder gut", konnte ich ebenfalls nicht viel anfangen,
Das Cover ist gut, kann aber nicht das halten was es verspricht.