Berührender Generationenroman
Das schönste aller Leben ist trotz des geringen Umfangs ein Buch, das es in sich hat. Wir lesen von Theresia, die im 18. Jahrhundert ein hartes Leben führt und parallel dazu von Viola und ihrer Familie, die aus dem heutigen Rumänien zurück nach Deutschland kommen, um dort ein besseres Leben zu führen.
Das alles beherrschende Grundthema ist die Schönheit, vor allem bei Frauen. Theresia wird ihre Schönheit zum Verhängnis und sie Opfer der Keuschheitskommission (ich wusste nicht, dass es eine solche Kommission gab!). Viola hat eine schwierige Zeit als Jugendliche, in der sie sich unter den "Hiesigen" manchmal fremd fühlt und immer wieder bemerkt, wie anders ihre Familie ist. Als sie dann selbst Mutter wird und es einen Unfall mit ihrer Tochter gibt, für den sie sich schuldig fühlt, setzt sie sich ständig und schonungslos damit auseinander, wie wichtig Schönheit für Menschen und vor allem Frauen ist - und was sie zerstört hat bei ihrer Tochter...
Mich hat der Roman sehr berührt. Der Vergangenheitsstrang um Theresa war für mich persönlich der stärkste Strang. Aber auch das, was Viola als Mutter fühlt, hat mich - die ich ebenfalls Mutter von Töchtern bin - tief ins Herz getroffen.
Die drei Kapitel aus Sicht der Banater Erde waren ungewöhnlich, aber jeweils passend in die Geschichte eingewebt und haben das Buch nochmal etwas literarischer wirken lassen.
Eine klare Leseempfehlung von mir!
Das alles beherrschende Grundthema ist die Schönheit, vor allem bei Frauen. Theresia wird ihre Schönheit zum Verhängnis und sie Opfer der Keuschheitskommission (ich wusste nicht, dass es eine solche Kommission gab!). Viola hat eine schwierige Zeit als Jugendliche, in der sie sich unter den "Hiesigen" manchmal fremd fühlt und immer wieder bemerkt, wie anders ihre Familie ist. Als sie dann selbst Mutter wird und es einen Unfall mit ihrer Tochter gibt, für den sie sich schuldig fühlt, setzt sie sich ständig und schonungslos damit auseinander, wie wichtig Schönheit für Menschen und vor allem Frauen ist - und was sie zerstört hat bei ihrer Tochter...
Mich hat der Roman sehr berührt. Der Vergangenheitsstrang um Theresa war für mich persönlich der stärkste Strang. Aber auch das, was Viola als Mutter fühlt, hat mich - die ich ebenfalls Mutter von Töchtern bin - tief ins Herz getroffen.
Die drei Kapitel aus Sicht der Banater Erde waren ungewöhnlich, aber jeweils passend in die Geschichte eingewebt und haben das Buch nochmal etwas literarischer wirken lassen.
Eine klare Leseempfehlung von mir!