Ein bewegendes Debüt

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In "Das schönste aller Leben" erzählt Betty Boras die Geschichten von Frauen über Generationen hinweg. Theresia lebt im 18. Jahrhundert ein hartes Leben, während Viola in einer Familie aufwächst, in der Schönheit alles bestimmt. Beide zeigen, wie sehr Schönheitsideale das Leben und die Beziehungen von Frauen prägen und wie zerstörerisch sie manchmal sein können.

Der Roman regt zum Nachdenken an: Welche Erwartungen an Frauen existieren über die Jahrhunderte hinweg? Macht Schönheit das Leben leichter oder schwerer? Boras gelingt es, die inneren Gedanken und Gefühle ihrer Figuren nahbar zu machen, dabei emotional dicht zu bleiben und trotzdem gut lesbar zu sein.

Ein starkes, unterhaltsames Debüt, das zum Nachdenken anregt und sich problemlos weiterempfehlen lässt. Ich werde die Autorin auf jeden Fall weiter beobachten.