Ein Lesehighlight!
"Das schönste aller Leben" von Betty Boras.
Das Buch basiert auf drei Erzählsträngen. Theresia lebt im 18. Jahrhundert in der Nähe von Wien. Von der Keuschheitskommission wird sie mit 19 Jahren ins Banat verbannt und landet in einem Arbeitslager, in dem sie unter schwierigsten Bedingungen als Spinnerin arbeiten muss.
Vio lebt mit ihren Eltern und Großeltern in einem deutschen Dorf im rumänischen Banat, in Glogawatz. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch, kann die Familie 1990 legal nach Deutschland auswandern. Vio versucht als Jugendliche nichts mehr, als sich anzupassen und nicht aufzufallen um in ihrer Schule dazu zu gehören.
Die Ich-Erzählerin (die erwachsene Vio) zweifelt nach einem tragischen Unfall an sich als Mutter und kann kaum an etwas anderes denken, was die Anderen über sie als Mutter denken. Sie trauert der vermeintlich verlorenen Schönheit ihrer Tochter nach.
Und dann gibt es noch die Banater Erde. Sie war schon immer da und weiß über Gefühle und Gedanken ihrer ehemaligen Bewohner zu erzählen. Hat es den Auswanderern wirklich etwas gebracht zu gehen? Sind sie nicht auf ewig mit der Banater Erde verbunden?
Fazit: Es geht im Debütroman von Betty Boras um Herkunft, Mutterschaft und Schönheitsideale. Für mich geht es aber auch um meine Wurzeln. Ich bin selbst mit meinen Eltern aus einem deutschen Dorf im Banat ausgewandert, als ich fünf war. Ich kenne das Essen wie Paprikasch und Cremes, die Redewendungen, die Vios Eltern verwenden, und vor allem die Denkweise, dass das wichtigste im Leben überhaupt sei, was die Anderen über einen denken. Es gibt viele Parallelen zwischen Vio und mir und auch ich war mit meinem Mann und meinen Eltern im Banat und wir haben Kloster Maria Radna besichtigt und Amandine in der Cafeteria Libelula in Arad gegessen.
Absolute Leseempfehlung!!!
Das Buch basiert auf drei Erzählsträngen. Theresia lebt im 18. Jahrhundert in der Nähe von Wien. Von der Keuschheitskommission wird sie mit 19 Jahren ins Banat verbannt und landet in einem Arbeitslager, in dem sie unter schwierigsten Bedingungen als Spinnerin arbeiten muss.
Vio lebt mit ihren Eltern und Großeltern in einem deutschen Dorf im rumänischen Banat, in Glogawatz. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch, kann die Familie 1990 legal nach Deutschland auswandern. Vio versucht als Jugendliche nichts mehr, als sich anzupassen und nicht aufzufallen um in ihrer Schule dazu zu gehören.
Die Ich-Erzählerin (die erwachsene Vio) zweifelt nach einem tragischen Unfall an sich als Mutter und kann kaum an etwas anderes denken, was die Anderen über sie als Mutter denken. Sie trauert der vermeintlich verlorenen Schönheit ihrer Tochter nach.
Und dann gibt es noch die Banater Erde. Sie war schon immer da und weiß über Gefühle und Gedanken ihrer ehemaligen Bewohner zu erzählen. Hat es den Auswanderern wirklich etwas gebracht zu gehen? Sind sie nicht auf ewig mit der Banater Erde verbunden?
Fazit: Es geht im Debütroman von Betty Boras um Herkunft, Mutterschaft und Schönheitsideale. Für mich geht es aber auch um meine Wurzeln. Ich bin selbst mit meinen Eltern aus einem deutschen Dorf im Banat ausgewandert, als ich fünf war. Ich kenne das Essen wie Paprikasch und Cremes, die Redewendungen, die Vios Eltern verwenden, und vor allem die Denkweise, dass das wichtigste im Leben überhaupt sei, was die Anderen über einen denken. Es gibt viele Parallelen zwischen Vio und mir und auch ich war mit meinem Mann und meinen Eltern im Banat und wir haben Kloster Maria Radna besichtigt und Amandine in der Cafeteria Libelula in Arad gegessen.
Absolute Leseempfehlung!!!