Ein unglaubliches Debüt!

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buchstaben_mama Avatar

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Was für ein Debüt! Die Sprache ist überragend, die Geschichte auf so vielen Ebenen zugleich nüchtern wie emotional, nachvollziehbar und doch vollkommen unverständlich.
Ein Plädoyer für die Liebe von Müttern, für den Zusammenhalt von Frauen, für Mut und Verständnis.
Die Kapitel aus Sicht der Banater Erde sind ein absolutes, literarisches Kunstwerk.
Es geht um Feminismus und Generationentrauma, um Schuld und Vergebung, um gesellschaftlichen Druck und nicht zu erfüllenden Erwartungen, sowohl anderen gegenüber, als auch sich selbst.
Das einzige, was ich bemängeln kann, obwohl das Jammern auf höchstem Niveau ist, ist die Länge. Ich hätte mir fünfzig bis hundert Seiten mehr gewünscht, einfach weil ich so versunken war.
Das Cover ist da schon sträflich unscheinbar, für dieses Kunststück zeitgenössischer Literatur.