Eine tragische Geschichte
Dieser Roman beginnt mit dem Satz „Ich möchte eine schöne Tochter.“ Eigentlich sollte es heißen: „Ich möchte ein gesundes Kind.“ Was bringt eine junge Frau dazu, sich eine Tochter zu wünschen, die schön ist? Das erfahren wir in diesem Roman, der zeigt, wie stark wir durch die Vergangenheit, unsere Erfahrungen und unser Selbstbildnis geprägt sind.
Vio und ihre Eltern fliehen nach dem Sturz des Ceaușescu-Regimes aus dem rumänischen Banat nach Deutschland. Hier wollen sie leben und sie hoffen auf ein besseres Leben. Auch wenn ihnen vieles Fremd vorkommt, so wollen sie doch nicht auffallen. Es gelingt Vio ihren Platz zu finden. Später verunglückt ihre kleine zweijährige Tochter und trägt Narben davon. Vio macht sich Vorwürfe und ihr Leben scheint daran zu zerbrechen.
Dann lernen wir auch noch Theresia kennen, die im 18. Jahrhundert erfahren muss, dass ihre Schönheit Schreckliches nach sich zieht.
Dieser Debütroman der Autorin Betty Boras hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Er zeigt uns, wie schwer es ist, in der Fremde anzukommen. Aber noch schlimmer fand ich es, wie die äußere Schönheit so überbewertet wird. Gut, wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen meinen, ihr Aussehen optimieren zu müssen. Darüber wird aber oft übersehen, was wirklich zählt.
Ich konnte mit den Personen mitfühlen, die Grausames erlebt und ertragen haben. Auch wenn man daran zu zerbrechen droht, blieb doch ein Hoffnungsschimmer, den eigenen Lebensweg gehen zu können.
Ein tiefgründiger Roman über Wurzeln und Heimat, über Ankommen und Hoffnung auf ein besseres Leben und über Frausein und Mutterschaft. Ein lesenswerter Roman!
Vio und ihre Eltern fliehen nach dem Sturz des Ceaușescu-Regimes aus dem rumänischen Banat nach Deutschland. Hier wollen sie leben und sie hoffen auf ein besseres Leben. Auch wenn ihnen vieles Fremd vorkommt, so wollen sie doch nicht auffallen. Es gelingt Vio ihren Platz zu finden. Später verunglückt ihre kleine zweijährige Tochter und trägt Narben davon. Vio macht sich Vorwürfe und ihr Leben scheint daran zu zerbrechen.
Dann lernen wir auch noch Theresia kennen, die im 18. Jahrhundert erfahren muss, dass ihre Schönheit Schreckliches nach sich zieht.
Dieser Debütroman der Autorin Betty Boras hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Er zeigt uns, wie schwer es ist, in der Fremde anzukommen. Aber noch schlimmer fand ich es, wie die äußere Schönheit so überbewertet wird. Gut, wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen meinen, ihr Aussehen optimieren zu müssen. Darüber wird aber oft übersehen, was wirklich zählt.
Ich konnte mit den Personen mitfühlen, die Grausames erlebt und ertragen haben. Auch wenn man daran zu zerbrechen droht, blieb doch ein Hoffnungsschimmer, den eigenen Lebensweg gehen zu können.
Ein tiefgründiger Roman über Wurzeln und Heimat, über Ankommen und Hoffnung auf ein besseres Leben und über Frausein und Mutterschaft. Ein lesenswerter Roman!