Eint interessanter Roman
In diesem Roman erzählt Betty Boras eine Geschichte über Verletzungen, Traumata und Heilung.
Vio, die als Kind mit ihren Eltern geflüchtet ist lernt früh das sie sich um jeden Preis anpassen muss auch wenn das bedeutet die eigene Identität zu Opfern. Immer wieder hört sie das ihre Schönheit ihr Türen öffnen wird. Als Vio Mutter wird scheint auch die Schönheit ihres Kindes ein großes Thema zu werden. Nach einem tragischen Unfall trägt ihre Tochter Narben im Gesicht. Vio kann sich diesen Unfall nicht verzeihen. Was soll aus ihrem Kind werden wenn es nicht schön genug ist? Immer tiefer stürzt sie in Selbstvorwürfe und Mitleid. Wie soll sie es schaffen sich selbst für den Unfall zu vergeben?
Dieser Roman hat einiges bei mir ausgelöst. Die Emotionen gingen von Mitleid und Mitgefühl bis zu Wut und Unverständnis. Teilweise fand ich die Geschichte richtig heftig. Vor allem der Teil aus der Vergangenheit hat mich teilweise sehr mitgenommen. Wie heftig die Gesellschaft darauf reagiert hat das Theresia ein Verhältnis mit einem Geistlichen hatte bzw wie versucht wurde sie als verführerin und ihn als "Opfer seiner männlichen Triebe" darzustellen so als hätte er ja keine andere Wahl gehabt hat mich sehr wütend gemacht. Leider hat sich da gesellschaftlich viel zu wenig verändert. Auch die Geschichte von Vio und ihrer Tochter war nicht einfach. Einerseits die Schuldgefühle der Mutter, andererseits auch wie sie damit umgeht und wie gefangen sie darin ist war für mich oft zwar nachvollziehbar doch hatte ich Mitleid mit ihr und dem Kind das immer das Gefühl haben mußte nicht gut genug zu sein. Es war oftmals wirklich nicht leicht zu lesen wie die Frauen mit ihren Tramata versuchen zu leben.
Man hofft immer wieder das die Frauen es schaffen den Kreis aus der Abhängigkeit von fremdbewertung und fremdbestimmung zu durchbrechen, leidet mit ihnen und hofft für sie. Für mich ein sehr interessanter Roman der wirklich viel ausgelöst hat, wichtige Themen anspricht und Finger in nicht nur eine Wunde legt.
Vio, die als Kind mit ihren Eltern geflüchtet ist lernt früh das sie sich um jeden Preis anpassen muss auch wenn das bedeutet die eigene Identität zu Opfern. Immer wieder hört sie das ihre Schönheit ihr Türen öffnen wird. Als Vio Mutter wird scheint auch die Schönheit ihres Kindes ein großes Thema zu werden. Nach einem tragischen Unfall trägt ihre Tochter Narben im Gesicht. Vio kann sich diesen Unfall nicht verzeihen. Was soll aus ihrem Kind werden wenn es nicht schön genug ist? Immer tiefer stürzt sie in Selbstvorwürfe und Mitleid. Wie soll sie es schaffen sich selbst für den Unfall zu vergeben?
Dieser Roman hat einiges bei mir ausgelöst. Die Emotionen gingen von Mitleid und Mitgefühl bis zu Wut und Unverständnis. Teilweise fand ich die Geschichte richtig heftig. Vor allem der Teil aus der Vergangenheit hat mich teilweise sehr mitgenommen. Wie heftig die Gesellschaft darauf reagiert hat das Theresia ein Verhältnis mit einem Geistlichen hatte bzw wie versucht wurde sie als verführerin und ihn als "Opfer seiner männlichen Triebe" darzustellen so als hätte er ja keine andere Wahl gehabt hat mich sehr wütend gemacht. Leider hat sich da gesellschaftlich viel zu wenig verändert. Auch die Geschichte von Vio und ihrer Tochter war nicht einfach. Einerseits die Schuldgefühle der Mutter, andererseits auch wie sie damit umgeht und wie gefangen sie darin ist war für mich oft zwar nachvollziehbar doch hatte ich Mitleid mit ihr und dem Kind das immer das Gefühl haben mußte nicht gut genug zu sein. Es war oftmals wirklich nicht leicht zu lesen wie die Frauen mit ihren Tramata versuchen zu leben.
Man hofft immer wieder das die Frauen es schaffen den Kreis aus der Abhängigkeit von fremdbewertung und fremdbestimmung zu durchbrechen, leidet mit ihnen und hofft für sie. Für mich ein sehr interessanter Roman der wirklich viel ausgelöst hat, wichtige Themen anspricht und Finger in nicht nur eine Wunde legt.