Emotionsgeladener Familienroman
"Das Schönste aller Leben" von Betty Boras spielt auf 3 unterschiedlichen Ebenen und schildert die Probleme der unterschiedlichen Generationen, aber auch die Zerrissenheit, mit der die einzelnen Familienmitglieder zu kämpfen haben. Der Unterschied zwischen Arm und Reich, zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und zwischen Einheimisch und Fremd wird ebenso thematisiert wie die ganz persönlichen Probleme der erwachsenen Vio, die sich Selbstvorwürfe nach dem Unfall ihrer Tochter macht. So unterschiedlich ihre Probleme aber auch sind, alle Generationen haben den selben Wunsch: sie wünschen sich für sich und ihre Familie das Schönste aller Leben.
"Das Schönste aller Leben" ist ein sehr gelungener, gefühlvoller Roman, der die unterschiedlichen Thematiken nachvollziehbar aufgreift. Man fühlt sich während des Lesens mit den einzelnen Familienmitgliedern verbunden, fiebert und leidet mit und freut sich, wenn das Leben Sonnenseiten aufweist.
Die Gliederung in kurze Kapitel, jeweils aus der Sicht einer anderen Person bzw. teilweise sogar aus der Sicht des Heimatlandes geschrieben, ermöglichen ein rasches Lesen des Buches, weil man natürlich immer wissen will, wie sich die einzelnen Handlungsstränge weiter entwickeln. Die Protagonisten sind sympathisch und auch die Lebensumstände werden ausführlich geschildert.
Leider hat mir die Verbindung zu Theresia ein bisschen gefehlt, auch wenn mich ihr Schicksal sehr berührt hat. Aber der Zusammenhang mit dem Rest des Buches wurde etwas vernachlässigt und hatte (abgesehen davor, dass sie eine Vorfahrin war) wenig Bedeutung für die weitere Handlung. Ansonsten hat mir "Das Schönste aller Leben" sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne an alle weiter, die sich für die Schicksale anderer Familien interessieren.
"Das Schönste aller Leben" ist ein sehr gelungener, gefühlvoller Roman, der die unterschiedlichen Thematiken nachvollziehbar aufgreift. Man fühlt sich während des Lesens mit den einzelnen Familienmitgliedern verbunden, fiebert und leidet mit und freut sich, wenn das Leben Sonnenseiten aufweist.
Die Gliederung in kurze Kapitel, jeweils aus der Sicht einer anderen Person bzw. teilweise sogar aus der Sicht des Heimatlandes geschrieben, ermöglichen ein rasches Lesen des Buches, weil man natürlich immer wissen will, wie sich die einzelnen Handlungsstränge weiter entwickeln. Die Protagonisten sind sympathisch und auch die Lebensumstände werden ausführlich geschildert.
Leider hat mir die Verbindung zu Theresia ein bisschen gefehlt, auch wenn mich ihr Schicksal sehr berührt hat. Aber der Zusammenhang mit dem Rest des Buches wurde etwas vernachlässigt und hatte (abgesehen davor, dass sie eine Vorfahrin war) wenig Bedeutung für die weitere Handlung. Ansonsten hat mir "Das Schönste aller Leben" sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne an alle weiter, die sich für die Schicksale anderer Familien interessieren.