Intensiv und ergreifend

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leselust28 Avatar

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Der Debütroman „das schönste aller Leben“ ist ein wirklich intensiver und ergreifender Roman über Themen wie Mutterschaft, Herkunft, das Bild bzw. die Rolle einer Frau sowie Schönheitsideale. Diese Themen sind nicht neu und auch das wird in diesem Roman thematisiert.
Die Geschichte ist aus vier verschiedenen Sichtweisen und auch Zeitreihen erzählt, beginnend im 18. Jahrhundert bis heute. Die Personen sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man wirklich mitten im Geschehen und Erleben drin ist. Durch Vio erfahren wir, wie sie ihre Kindheit erlebt hat und nach Deutschland geflohen ist. Wie sehr ihre Herkunft thematisiert wurde. Und damit sie dazugehört, ging es da bereits um das Thema Schönheit. Durch Theresia erfahren wir wiederum wie es im 18. Jahrhundert als Frau war, die als besonders schön galt. Es ist erschütternd was für einen großen Stellenwert Schönheitsideale in der Welt hatten und immer noch haben.
Spannend finde ich, wie diese Geschichten zusammenhängen und wie die Autorin die Fäden immer wieder zusammenbringt zu einem schlüssigen und guten Ende.
Ein wirklich toller und intensiver Roman!