Jahreshighlight
Der Roman „Das schönste aller Leben“ war für mich direkt zu Jahresbeginn ein echtes Highlight. Er ist klar, einfühlsam und zugleich so erzählt, dass man unbedingt weiterlesen möchte, weshalb ich ab der ersten Seite wusste, dass ich das Buch lieben würde. Besonders gefallen hat mir außerdem, wie mühelos er die Lebensgeschichten von Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten miteinander verwebt und auch die Banater Erde poetisch zu Wort kommen lässt.
Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die beide mit der Erde des Banat in Rumänien verbunden sind. Vio kommt nach dem Ende der Diktatur mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Leben ist zunächst vom Wunsch geprägt, sich anzupassen und bloß nicht aufzufallen. Als jedoch Jahre später ihre kleine Tochter bei einem Unfall Narben davonträgt, gerät Vios Schönheitsideal ins Wanken und Schuldgefühle drohen sie zu überwältigen. Parallel dazu erzählt der Roman von Theresia im 18. Jahrhundert, die wegen ihrer Schönheit ins Visier der Keuschheitskommission gerät. Beide Geschichten zeigen auf unterschiedliche Weise, wie stark weibliche Lebenswege von gesellschaftlichen Erwartungen und Machtstrukturen geprägt sind.
Ich habe beim Lesen durchgehend mitgefiebert, wie es den Protagonistinnen ergeht. Ich habe mit ihnen gezittert und mitgefühlt, er hat mich nachdenklich gestimmt und glücklich gemacht - was will man mehr von einer Lektüre?
Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die beide mit der Erde des Banat in Rumänien verbunden sind. Vio kommt nach dem Ende der Diktatur mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Leben ist zunächst vom Wunsch geprägt, sich anzupassen und bloß nicht aufzufallen. Als jedoch Jahre später ihre kleine Tochter bei einem Unfall Narben davonträgt, gerät Vios Schönheitsideal ins Wanken und Schuldgefühle drohen sie zu überwältigen. Parallel dazu erzählt der Roman von Theresia im 18. Jahrhundert, die wegen ihrer Schönheit ins Visier der Keuschheitskommission gerät. Beide Geschichten zeigen auf unterschiedliche Weise, wie stark weibliche Lebenswege von gesellschaftlichen Erwartungen und Machtstrukturen geprägt sind.
Ich habe beim Lesen durchgehend mitgefiebert, wie es den Protagonistinnen ergeht. Ich habe mit ihnen gezittert und mitgefühlt, er hat mich nachdenklich gestimmt und glücklich gemacht - was will man mehr von einer Lektüre?