Migration mit Herz
Betty Boras ist mit ihrem Debutroman "Das schönste aller Leben" ein toller Erstling gelungen, der verschiedenen Frauen aus dem Banat (in Rumänien) generationenübergreifend eine Stimme verleiht. Anmutig werden die Schicksale dieser Personen wechselweise in Episoden dargestellt. Zeitlich macht Theresia den Anfang, eine junge Frau, die um 1760 als Angenommene bei einer Familie in einem rumänischen Dorf wohnt und nach einer Liaison mit dem örtlichen Pfarrer in ein Arbeitslager im Banat verschifft wird.
Viele Jahre später kämpft ihre Nachfahrin Vio, die mit ihrer Familie kurz nach dem Sturz der Diktatur nach Deutschland geflüchtet ist, mit ihren persönlichen und den neuen gesellschaftlichen Problemen und Zwängen in der neuen Heimat.
Mit ihrer intensiven, aber auch sehr sensiblen und sympathischen Darstellung schafft es Betty Boras wunderbar, uns ihre ursprüngliche Heimat und ihre Vorfahren nahe zu bringen. Man merkt, dass diese Geschichte mit Kenntnis und Herzblut verfasst wurde und Verständnis für die Probleme von Migration, Gesellschaft und Frausein im allgemeinen schaffen möchte. Das Buch ist eine leicht zu lesende, aber nicht oberflächliche Lektüre, welche ich in jedem Fall empfehlen kann! :-)
Viele Jahre später kämpft ihre Nachfahrin Vio, die mit ihrer Familie kurz nach dem Sturz der Diktatur nach Deutschland geflüchtet ist, mit ihren persönlichen und den neuen gesellschaftlichen Problemen und Zwängen in der neuen Heimat.
Mit ihrer intensiven, aber auch sehr sensiblen und sympathischen Darstellung schafft es Betty Boras wunderbar, uns ihre ursprüngliche Heimat und ihre Vorfahren nahe zu bringen. Man merkt, dass diese Geschichte mit Kenntnis und Herzblut verfasst wurde und Verständnis für die Probleme von Migration, Gesellschaft und Frausein im allgemeinen schaffen möchte. Das Buch ist eine leicht zu lesende, aber nicht oberflächliche Lektüre, welche ich in jedem Fall empfehlen kann! :-)