Schönes Debüt mit kleinen Schwächen
Welche Rolle spielt Schönheit im Leben von Frauen? 🪞✨
Die Geschichte wird auf drei Zeitebenen erzählt: Theresia erfährt wird im 18. Jahrhundert im Banat am eigenen Leib, dass Schönheit einer Frau nicht nur Möglichkeiten bringt, sondern auch zur großen Gefahr für ihr Leben sein kann. Vios Eltern fliehen mit ihr aus der Diktatur in Rumänien nach Deutschland, wo sie fortan versucht sich anzupassen - während gleichzeitig der Druck der vergangenen Generationen auf ihr lastet. Im “Jetzt” hat Vios kleine Tochter einen Unfall, wodurch Vio intensiv über das Thema Schönheit - und Schuld - nachdenkt.
Am liebsten mochte ich die Geschichte rund um Theresia, da hätte ich auch noch mehr von lesen können. Leider hat mich gerade die “Jetzt”-Ebene etwas unbefriedigt zurückgelassen. Mir persönlich war das Thema Schönheit hier schon zu präsent. Dabei fand ich besonders die feinen Beobachtungen und Nebensätze zu Studium, Partnerwahl, Familienbeziehungen aus Sicht der in Deutschland aufgewachsenen Generation spannend. Etwas mehr davon hätte den Teil für mich runder gemacht. Trotzdem war es lustig (und auch etwas gruselig), dass in diesem Teil gleich 3 Städte vorkommen, in denen ich schon gelebt habe :D
Zwischendrin gab es ein paar Kapitel erzählt aus der Perspektive der Banater Erde - das hat mir richtig gut gefallen und mir Elif-Shafak-”Feigenbaum”-Vibes gegeben. Hätten für meinen Geschmack gern ein paar Kapitel mehr aus dieser Perspektive sein dürfen!
Fazit: Es ist immer ein etwas doofes Gefühl, einen „Bookstagram-Roman“, wovon die Autorin vermutlich auch die Rezension lesen wird, nicht überschwänglich zu loben, aber ich muss trotzdem leider sagen, dass der Roman für mich kein Highlight war, da er mich beim Lesen zwar gut unterhalten, aber nicht stark genug bei mir nachgehallt hat, um langfristig bei mir im Gedächtnis zu bleiben. Wer aber gerne Romane mit mehreren Zeitebenen rund um Frauenfiguren liest, macht hiermit auch nichts falsch!
Die Geschichte wird auf drei Zeitebenen erzählt: Theresia erfährt wird im 18. Jahrhundert im Banat am eigenen Leib, dass Schönheit einer Frau nicht nur Möglichkeiten bringt, sondern auch zur großen Gefahr für ihr Leben sein kann. Vios Eltern fliehen mit ihr aus der Diktatur in Rumänien nach Deutschland, wo sie fortan versucht sich anzupassen - während gleichzeitig der Druck der vergangenen Generationen auf ihr lastet. Im “Jetzt” hat Vios kleine Tochter einen Unfall, wodurch Vio intensiv über das Thema Schönheit - und Schuld - nachdenkt.
Am liebsten mochte ich die Geschichte rund um Theresia, da hätte ich auch noch mehr von lesen können. Leider hat mich gerade die “Jetzt”-Ebene etwas unbefriedigt zurückgelassen. Mir persönlich war das Thema Schönheit hier schon zu präsent. Dabei fand ich besonders die feinen Beobachtungen und Nebensätze zu Studium, Partnerwahl, Familienbeziehungen aus Sicht der in Deutschland aufgewachsenen Generation spannend. Etwas mehr davon hätte den Teil für mich runder gemacht. Trotzdem war es lustig (und auch etwas gruselig), dass in diesem Teil gleich 3 Städte vorkommen, in denen ich schon gelebt habe :D
Zwischendrin gab es ein paar Kapitel erzählt aus der Perspektive der Banater Erde - das hat mir richtig gut gefallen und mir Elif-Shafak-”Feigenbaum”-Vibes gegeben. Hätten für meinen Geschmack gern ein paar Kapitel mehr aus dieser Perspektive sein dürfen!
Fazit: Es ist immer ein etwas doofes Gefühl, einen „Bookstagram-Roman“, wovon die Autorin vermutlich auch die Rezension lesen wird, nicht überschwänglich zu loben, aber ich muss trotzdem leider sagen, dass der Roman für mich kein Highlight war, da er mich beim Lesen zwar gut unterhalten, aber nicht stark genug bei mir nachgehallt hat, um langfristig bei mir im Gedächtnis zu bleiben. Wer aber gerne Romane mit mehreren Zeitebenen rund um Frauenfiguren liest, macht hiermit auch nichts falsch!