Schönheit und Zugehörigkeit
Der Roman ist das Debüt der Buchbloggerin Betty Boras. Ich habe im Vorfeld der Veröffentlichung auf Instagram gelesen, dass diese Geschichte Bezüge zu ihrer eigene Familiengeschichte hat.
Der Roman ist auf verschiedenen Zeitebenen geschrieben, was ich sehr mag, da es Geschichten in der Regel vielschichtiger und interessanter macht. Der Zeitstrang in der Gegenwart dreht sich um Vio (Viola), die mit ihren Eltern und Großeltern als Kind von Rumänien nach Deutschland zieht und deren Leben sich um Anerkennung und Schönheit dreht. Im zweiten Zeitstrang kämpft ihre Vorfahrin im 18 JH um ein selbstbestimmtes Leben im rumänischen Banat.
Die Idee des Buches fand ich sehr interessant und das Cover des Buches ist unbestreitbar wunderschön. Und um das Thema Schönheit dreht sich ja auch die Geschichte. Allerdings hatte ich große Probleme mit der Protagonistin Vio. Sie ist auf die Schönheit ihrer kleinen Tochter fixiert und leidet unter großen Schuldgefühlen, weil diese nach einem Unfall im Kinderzimmer Narben im Gesicht davongetragen hat. Natürlich kann ich ihre Position verstehen, insbesondere auch unter dem Aspekt des Migrationshintergrundes, aber wenn ich ganz ehrlich bin, hat sie mich genervt. Ihr Thema nimmt im Buch einen viel größeren Anteil als der der Protagonistin Theresia ein, deren Themen sich um Entbehrung, Fremdheit und der „Last“ ihrer Schönheit drehen. Ich konnte mit Vio überhaupt nicht warm werden, sie blieb mir fremd. Über die Geschichte von Theresia hätte ich dagegen mehr erfahren. Sie blieb mir ebenfalls fremd aber das hauptsächlich, weil die Autorin von ihr nicht mehr preisgegeben hat.
Ich hätte den Roman gern gemocht, auch weil er von einigen Bloggern, denen ich folge, sehr gut besprochen wurde. Aber für mich hat es leider nicht gepasst.
Der Roman ist auf verschiedenen Zeitebenen geschrieben, was ich sehr mag, da es Geschichten in der Regel vielschichtiger und interessanter macht. Der Zeitstrang in der Gegenwart dreht sich um Vio (Viola), die mit ihren Eltern und Großeltern als Kind von Rumänien nach Deutschland zieht und deren Leben sich um Anerkennung und Schönheit dreht. Im zweiten Zeitstrang kämpft ihre Vorfahrin im 18 JH um ein selbstbestimmtes Leben im rumänischen Banat.
Die Idee des Buches fand ich sehr interessant und das Cover des Buches ist unbestreitbar wunderschön. Und um das Thema Schönheit dreht sich ja auch die Geschichte. Allerdings hatte ich große Probleme mit der Protagonistin Vio. Sie ist auf die Schönheit ihrer kleinen Tochter fixiert und leidet unter großen Schuldgefühlen, weil diese nach einem Unfall im Kinderzimmer Narben im Gesicht davongetragen hat. Natürlich kann ich ihre Position verstehen, insbesondere auch unter dem Aspekt des Migrationshintergrundes, aber wenn ich ganz ehrlich bin, hat sie mich genervt. Ihr Thema nimmt im Buch einen viel größeren Anteil als der der Protagonistin Theresia ein, deren Themen sich um Entbehrung, Fremdheit und der „Last“ ihrer Schönheit drehen. Ich konnte mit Vio überhaupt nicht warm werden, sie blieb mir fremd. Über die Geschichte von Theresia hätte ich dagegen mehr erfahren. Sie blieb mir ebenfalls fremd aber das hauptsächlich, weil die Autorin von ihr nicht mehr preisgegeben hat.
Ich hätte den Roman gern gemocht, auch weil er von einigen Bloggern, denen ich folge, sehr gut besprochen wurde. Aber für mich hat es leider nicht gepasst.