Verzeihen

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naffi Avatar

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„Das schönste aller Leben“ handelt von Frauen, starken Frauen, getrennt durch Jahrhunderte, doch um was es geht bleibt gleich: Herkunft, Äußerlichkeiten und Erwartungen.

Vio siedelt als Kind mit ihren Eltern und Großeltern von Rumänien nach Deutschland über. Sie haben deutsche Wurzeln. Sie versucht sich zu integrieren, heiratet und bekommt ein Kind. Ein Unfall bringt alles ins Wanken. Als Leser spürt man förmlich die Schuldgefühle von Vio und kann es auch verstehen.

Ihre Vorfahrin Theresia führt ein Leben als geduldetes Kind einer Frau und eines katholischen Priesters. Alles könnte gut werden, mit ihrer Entscheidung für vermeintlich Richtige. Doch will sie das?

Ein Buch, dass sehr tief geht und man mitleidet. Man kann gut nachvollziehen, wie stark die Schuldgefühle sind. Auch das Leben als "Zugereiste" ist gut beschrieben.