Wie wichtig ist Schönheit für ein gutes Leben?
Das schönste aller Leben spielt auf zwei bis drei Zeitebenen und stellt die weibliche Linie einer Familie in den Vordergrund, einerseits Theresia im 18. Jahrhundert, andererseits Viola als Heranwachsende und in der Gegenwart.
Alle Kapitel sind betitelt mit der Perspektive, aus der es erzählt wird. Dass zwei Titel die gleiche Perspektive, aber auf verschiedenen Zeitebenen, bezeichnet, fand ich am Anfang etwas verwirrend - nicht vom Inhalt her, sondern für das Verhältnis. Besonders schön finde ich, dass auch "Mutter Erde" - hier konkret die Banater Erde - ihre eigene Stimme bekommt.
Der Schreibstil ist entspannt, eher ruhig. Ich kam schnell in die Geschichte rein, ohne von der Sprache überwältigt zu sein. Da liegt der Schwerpunkt definitiv auf dem harten Leben und denn Belastungen der Frauen im Banat bzw. zurück in Deutschland.
Inhaltlich fand ich die Fixierung auf Schönheit sehr gedankenanregend. Dass hübschere Menschen es im Leben einfacher haben, ist keine neue Erkenntnis. die absolute Fixierung darauf fand ich aber doch noch einmal herausfordernd zu lesen. Auch, wie sehr sich eine Mutter verantwortlich macht bei Unfällen - aus der Familie kenne ich einen sehr ähnlichen Fall, so dass ich da nochmals mehr mitgefühlt habe und das sehr eindringlich dargestellt finde.
Außerdem fand ich die Geschichte der Banater Erde. Von deren Besiedelung wusste ich vorher gar nichts, und inwiefern die Darstellung korrekt ist, weiß ich auch nicht - Das schönste aller Leben hat aber meine Neugierde geweckt und ich werde mehr dazu googeln.
Alle Kapitel sind betitelt mit der Perspektive, aus der es erzählt wird. Dass zwei Titel die gleiche Perspektive, aber auf verschiedenen Zeitebenen, bezeichnet, fand ich am Anfang etwas verwirrend - nicht vom Inhalt her, sondern für das Verhältnis. Besonders schön finde ich, dass auch "Mutter Erde" - hier konkret die Banater Erde - ihre eigene Stimme bekommt.
Der Schreibstil ist entspannt, eher ruhig. Ich kam schnell in die Geschichte rein, ohne von der Sprache überwältigt zu sein. Da liegt der Schwerpunkt definitiv auf dem harten Leben und denn Belastungen der Frauen im Banat bzw. zurück in Deutschland.
Inhaltlich fand ich die Fixierung auf Schönheit sehr gedankenanregend. Dass hübschere Menschen es im Leben einfacher haben, ist keine neue Erkenntnis. die absolute Fixierung darauf fand ich aber doch noch einmal herausfordernd zu lesen. Auch, wie sehr sich eine Mutter verantwortlich macht bei Unfällen - aus der Familie kenne ich einen sehr ähnlichen Fall, so dass ich da nochmals mehr mitgefühlt habe und das sehr eindringlich dargestellt finde.
Außerdem fand ich die Geschichte der Banater Erde. Von deren Besiedelung wusste ich vorher gar nichts, und inwiefern die Darstellung korrekt ist, weiß ich auch nicht - Das schönste aller Leben hat aber meine Neugierde geweckt und ich werde mehr dazu googeln.