Beklemmender Einstieg

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hazitate Avatar

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Ursula Poznanski spielt schon im Einstieg mit der Psyche des Lesers. Viola, die Hauptprotagonistin erwacht im Krankenhaus mit dem mulmigen Gefühl, dass etwas fehlt. Als sie nach und nach merkt, dass ihr Bein amputiert wurde, steigt die Unsicherheit und die Erkenntnis darüber, was passiert sein könnte.

Poznanski vermag es mit einfach gestrickten Schachtelsätzen und einer nüchternen Beschreibung der Zustände den Leser in seinen Bann zu ziehen. Im weiteren Geschehen geht es zudem um Vertrauen und Kontrolle, welches näher beieinander zu liegen scheint, als man glaubt.

Tolle Leseprobe mit kleinen Twists am Kapitelende. Gern mehr davon.