Ein Anfang, der mir nicht aus dem Kopf geht

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nardidyana Avatar

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Schon nach wenigen Seiten der Leseprobe hatte ich dieses kribbelnde Gefühl, dass hier etwas Größeres im Hintergrund lauert. Alles wirkt zunächst fast normal, aber zwischen den Zeilen spürt man eine wachsende Unruhe. Dieses geheimnisvolle Signal steht wie ein Schatten über der Geschichte und macht neugierig, weil man noch gar nicht begreift, welche Folgen es haben könnte.
Der Schreibstil ist angenehm direkt und leicht zu lesen, dabei aber sehr stimmungsvoll. Ohne große Effekte entsteht eine Spannung, die langsam, aber stetig zunimmt. Ich mochte besonders, wie die Szenen aufgebaut sind: ruhig, fast beiläufig – und genau dadurch so beunruhigend. Man liest weiter, weil man ahnt, dass jede Kleinigkeit später wichtig werden könnte.
Die Figuren wirken schon in der Leseprobe überraschend lebendig. Sie haben Ecken, Unsicherheiten und reagieren nicht immer so, wie man es erwarten würde. Gerade das macht sie glaubwürdig und interessant. Man möchte mehr über sie erfahren und verstehen, wie sie mit der Situation umgehen werden.
Auch das Cover passt gut zur Geschichte: etwas kühl, geheimnisvoll und ein bisschen technisch, genau wie die Stimmung im Text. Für mich ist das ein spannender Thriller, der eher leise beginnt, aber dafür umso stärker nachwirkt. Nach diesem Einstieg will ich unbedingt wissen, was es mit dem Signal wirklich auf sich hat und wohin diese Geschichte führt.