Man ahnt Schlimmes – und ahnt vermutlich richtig

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xirxe Avatar

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Nach einem schweren Unglück muss der jungen Innenarchitektin Viola ein Bein amputiert werden – ihrem eigenen Verdacht nach sehr zum Missfallen ihres Ehemannes, eines Perfektionisten und erklärten Ästheten. Ihr Leben steht plötzlich Kopf, und in den ersten Tagen im Krankenhaus hadert sie heftig mit sich selbst und der Welt.
Und dann beginnt bei mir das Stirnrunzeln: Warum ist sie eigentlich mit diesem Mann zusammen, wenn sie so wenig von ihm hält? Reicht gutes Aussehen wirklich als Fundament? Und mal ehrlich – wetten, dass es gar kein Unfall war? Dass der Ehemann sie loswerden wollte, weil er ein Verhältnis mit der extrem gutaussehenden besten Freundin seiner Frau hat und es auf ihr Vermögen abgesehen hat? Eine Scheidung wäre schließlich deutlich ungünstiger gewesen.
Um das sicher zu wissen, müsste ich das Buch nun lesen. Aber das Verhalten der Hauptfigur geht mir so gegen den Strich, dass ich darauf verzichte. Handwerklich ist die Leseprobe gut geschrieben und durchaus unterhaltsam – nur leider nichts für mich.