Domestic Noir mit aktuellem Thema
Ich habe seit langem mal wieder einen neuen Poznanski gelesen und wurde absolut von den Socken gehauen.
Am ehesten einordenbar ist diese Domestic-Noir-Geschichte in die Popcorn-Thriller-Ecke. Dies ist aber keinesfalls despektierlich gemeint, sondern voller Bewunderung, wie man mit einem relativ einfachen Schreibstil so beklemmend schreiben kann. Ich wollte und konnte tatsächlich das Buch teilweise nicht aus der Hand legen.
Bereits im ersten Kapitel wird Violas Mann Adam so akkurat bösartig charakterisiert, dass man bei jeder Interaktion nach einem doppelten Boden sucht. Besonders der Vergleich von Vios kaputtem Körper mit einem Apfel ohne Stiel, hat mir sehr gut gefallen. Das ständige Hinterfragen von Vio, erst von Adams Taten und dann ihrer eigenen Gedanken, ist so nachvollziehbar, dass es manchmal schmerzt. Z.B wenn Vio sich fragt, ob Adam nur lügt, um sie nicht traurig zu machen. An ihren Rollstuhl gebunden, bleiben ihr nicht viele Möglichkeiten, um dem seltsamen Verhalten von Adam auf den Grund zu gehen. Da ist es gut, dass dank Insta-Werbung einige Mini-GPS-Geräte den Weg zu Vio und von dort an Adam und ihrer Haushaltshilfe finden.
Das Thema des Buches ist brandaktuell und sehr spannend umgesetzt. Das Ende wurde mir ein bisschen zu schnell aufgelöst, der Plot Twist war vorhersehbar, aber dennoch hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen. Zudem hätte ich mir noch eine Aussprache einiger Charaktere am Ende gewünscht, um einen bisschen runderen Abschluss für die Protagonistin zu bekommen.
Trotz kleiner Abzüge in der B-Note hat mich „Das Signal“ so gut unterhalten, dass es einfach 5 Sterne von mir bekommen muss.
Am ehesten einordenbar ist diese Domestic-Noir-Geschichte in die Popcorn-Thriller-Ecke. Dies ist aber keinesfalls despektierlich gemeint, sondern voller Bewunderung, wie man mit einem relativ einfachen Schreibstil so beklemmend schreiben kann. Ich wollte und konnte tatsächlich das Buch teilweise nicht aus der Hand legen.
Bereits im ersten Kapitel wird Violas Mann Adam so akkurat bösartig charakterisiert, dass man bei jeder Interaktion nach einem doppelten Boden sucht. Besonders der Vergleich von Vios kaputtem Körper mit einem Apfel ohne Stiel, hat mir sehr gut gefallen. Das ständige Hinterfragen von Vio, erst von Adams Taten und dann ihrer eigenen Gedanken, ist so nachvollziehbar, dass es manchmal schmerzt. Z.B wenn Vio sich fragt, ob Adam nur lügt, um sie nicht traurig zu machen. An ihren Rollstuhl gebunden, bleiben ihr nicht viele Möglichkeiten, um dem seltsamen Verhalten von Adam auf den Grund zu gehen. Da ist es gut, dass dank Insta-Werbung einige Mini-GPS-Geräte den Weg zu Vio und von dort an Adam und ihrer Haushaltshilfe finden.
Das Thema des Buches ist brandaktuell und sehr spannend umgesetzt. Das Ende wurde mir ein bisschen zu schnell aufgelöst, der Plot Twist war vorhersehbar, aber dennoch hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen. Zudem hätte ich mir noch eine Aussprache einiger Charaktere am Ende gewünscht, um einen bisschen runderen Abschluss für die Protagonistin zu bekommen.
Trotz kleiner Abzüge in der B-Note hat mich „Das Signal“ so gut unterhalten, dass es einfach 5 Sterne von mir bekommen muss.