Ein Thriller, der unter die Haut geht
Schon bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, hat mich Das Signal visuell angesprochen. Das Cover mit der spiralförmigen Treppe in leuchtenden Neonfarben wirkt kühl, modern und leicht verstörend. Das zentrale Standort-Symbol verweist sofort auf digitale Überwachung und Kontrolle – Themen, die im Roman eine entscheidende Rolle spielen. Für mich passt das Design hervorragend zum Inhalt: Es vermittelt ein Gefühl von Orientierungslosigkeit, Sogwirkung und technischer Bedrohung und hat definitiv dazu beigetragen, dass ich neugierig auf die Geschichte wurde.
Der Einstieg in den Roman ist ebenso intensiv wie das Cover es verspricht.
Ich habe Das Signal als intensiven, psychologisch dichten Thriller erlebt, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Die Geschichte beginnt mit einem massiven Einschnitt im Leben der Protagonistin Viola: Nach einem Unfall erwacht sie im Krankenhaus – mit amputiertem Bein und ohne Erinnerung an das Geschehen. Was zunächst wie ein klassisches Trauma-Szenario wirkt, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Kontrolle, Abhängigkeit, Vertrauen und digitale Überwachung.
Besonders beeindruckt hat mich die innere Perspektive. Ich war Viola emotional sehr nah, habe ihre Verunsicherung, ihre Zweifel und ihre wachsende Paranoia intensiv miterlebt. Die Beziehung zu ihrem Mann Adam steht dabei im Zentrum: Was ist Fürsorge, was ist Kontrolle? Was ist Zufall, was gezielte Manipulation? Diese Fragen ziehen sich subtil, aber konsequent durch die Handlung.
Typisch für Ursula Poznanski ist die ruhige, aber stetige Spannung. Es gibt keine überladenen Action-Szenen, sondern ein psychologisches Kammerspiel, das sich langsam zuspitzt. Gerade das macht Das Signal für mich so stark: Die Bedrohung ist oft diffus, fast unsichtbar, und genau deshalb so beunruhigend. Das Thema digitale Ortung und permanente Erreichbarkeit wird hier sehr realistisch und beklemmend umgesetzt.
Der Schreibstil ist klar, präzise und emotional kontrolliert. Ich hatte nie das Gefühl, manipuliert zu werden, sondern durfte selbst mitdenken, mitfühlen und misstrauen. Das Ende (ohne zu spoilern) empfand ich als konsequent und passend zur Geschichte, auch wenn es mich noch lange beschäftigt hat.
Der Einstieg in den Roman ist ebenso intensiv wie das Cover es verspricht.
Ich habe Das Signal als intensiven, psychologisch dichten Thriller erlebt, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Die Geschichte beginnt mit einem massiven Einschnitt im Leben der Protagonistin Viola: Nach einem Unfall erwacht sie im Krankenhaus – mit amputiertem Bein und ohne Erinnerung an das Geschehen. Was zunächst wie ein klassisches Trauma-Szenario wirkt, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Kontrolle, Abhängigkeit, Vertrauen und digitale Überwachung.
Besonders beeindruckt hat mich die innere Perspektive. Ich war Viola emotional sehr nah, habe ihre Verunsicherung, ihre Zweifel und ihre wachsende Paranoia intensiv miterlebt. Die Beziehung zu ihrem Mann Adam steht dabei im Zentrum: Was ist Fürsorge, was ist Kontrolle? Was ist Zufall, was gezielte Manipulation? Diese Fragen ziehen sich subtil, aber konsequent durch die Handlung.
Typisch für Ursula Poznanski ist die ruhige, aber stetige Spannung. Es gibt keine überladenen Action-Szenen, sondern ein psychologisches Kammerspiel, das sich langsam zuspitzt. Gerade das macht Das Signal für mich so stark: Die Bedrohung ist oft diffus, fast unsichtbar, und genau deshalb so beunruhigend. Das Thema digitale Ortung und permanente Erreichbarkeit wird hier sehr realistisch und beklemmend umgesetzt.
Der Schreibstil ist klar, präzise und emotional kontrolliert. Ich hatte nie das Gefühl, manipuliert zu werden, sondern durfte selbst mitdenken, mitfühlen und misstrauen. Das Ende (ohne zu spoilern) empfand ich als konsequent und passend zur Geschichte, auch wenn es mich noch lange beschäftigt hat.