Sie kann es besser
Frau Poznanski hat bei mir als Autorin ja einen festen Stein im Brett und ich fiebere jeder Neuerscheinung entgegen. Freudig las ich also "Das Signal" und lege das Buch nun mit einem semi-begeisterten Gefühl zur Seite..
Die Idee, eine kleine moderne Hommage an Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" zu lesen fand großen Anklang bei mir und hielt mich auch bei der Stange - denn nur mit diesem Vergleich ließ sich die Paranoia der Hauptprotagonisten Vio aushalten.
Ich mein', das ist schon hart: Man wacht im Krankenhaus auf, hat plötzlich nur noch ein Bein und weiss gar nicht mehr genau, wie es dazu kam..
..kaum zu Hause, hat man eine unliebsame Pflegerin am Hals, die einen mehr ins Bett steckt als zu helfen. Und der eigene Ehemann ist so gut wie nie anwesend.. Aber eben jene erwähnte Paranoia bestand von Anfang an, praktisch schon im Krankenhaus - was für mich zu jenem Zeitpunkt noch nicht nachvollziehbar war.
Im Laufe des Buches war Violas Misstrauen für mich absolut verständlich - die Gründe dafür zeichneten sich nach und nach ab. Aber die Art des Aufbaus und der grundlegenden Einstellung passten nicht ganz zusammen.
Von dem bunten Potpourri an Charakteren hatte ich die meiste Freude tatsächlich an der Pflegerin Otilia - sie war interessant und undurchsichtig. Der Rest vom Fest hatte seine smarten Momente, blieb aber dennoch etwas blass.
Was mich an Poznanskis Büchern immer ehrfürchtig inne halten lässt, sind die innovativen und brandaktuellen Idee. Smartbrillen, Drohnen, aus den Ruder laufende KI - alles interessant und beim zweiten Blick wirklich erschreckend.
Hier wurde der Nutzen von GPS-Trackern mit Hilflosigkeit und Misstrauen gepaart.
Schlau Schlau! Und auch interessant - vorallem Wie und Wozu Viola diese alles verwendet.
Dafür war die Auflösung des Ganzen etwas.. naja, könnte es sowas wirklich geben?
Unterm Strich: "Das Signal" ist unterhaltsam. Aber es gibt bessere Bücher von Ursula Poznanski.
Die Idee, eine kleine moderne Hommage an Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" zu lesen fand großen Anklang bei mir und hielt mich auch bei der Stange - denn nur mit diesem Vergleich ließ sich die Paranoia der Hauptprotagonisten Vio aushalten.
Ich mein', das ist schon hart: Man wacht im Krankenhaus auf, hat plötzlich nur noch ein Bein und weiss gar nicht mehr genau, wie es dazu kam..
..kaum zu Hause, hat man eine unliebsame Pflegerin am Hals, die einen mehr ins Bett steckt als zu helfen. Und der eigene Ehemann ist so gut wie nie anwesend.. Aber eben jene erwähnte Paranoia bestand von Anfang an, praktisch schon im Krankenhaus - was für mich zu jenem Zeitpunkt noch nicht nachvollziehbar war.
Im Laufe des Buches war Violas Misstrauen für mich absolut verständlich - die Gründe dafür zeichneten sich nach und nach ab. Aber die Art des Aufbaus und der grundlegenden Einstellung passten nicht ganz zusammen.
Von dem bunten Potpourri an Charakteren hatte ich die meiste Freude tatsächlich an der Pflegerin Otilia - sie war interessant und undurchsichtig. Der Rest vom Fest hatte seine smarten Momente, blieb aber dennoch etwas blass.
Was mich an Poznanskis Büchern immer ehrfürchtig inne halten lässt, sind die innovativen und brandaktuellen Idee. Smartbrillen, Drohnen, aus den Ruder laufende KI - alles interessant und beim zweiten Blick wirklich erschreckend.
Hier wurde der Nutzen von GPS-Trackern mit Hilflosigkeit und Misstrauen gepaart.
Schlau Schlau! Und auch interessant - vorallem Wie und Wozu Viola diese alles verwendet.
Dafür war die Auflösung des Ganzen etwas.. naja, könnte es sowas wirklich geben?
Unterm Strich: "Das Signal" ist unterhaltsam. Aber es gibt bessere Bücher von Ursula Poznanski.