Spannend, aber doch langatmig im Mittelteil

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Als Poznanski-Fan habe ich mich natürlich sehr auf dieses Buch gefreut.

Spannend startet das Buch auch gleich mit dem Aufwachen von Viola im Krankenhaus. Lange Zeit weiß man nur dass Viola ein Bein verloren hat, aber nicht wieso sie in dem Weinkeller war, der eingestürzt ist.
Das Verhalten von Adam wird immer seltsamer und auch Otilia scheint mit drin zu stecken. Leider lässt die Autorin den Leser zu lange im unklaren darüber, was Viola bereits die ganze Zeit weiß - was das Ziel von Adam ist. Es werden nur Andeutungen gemacht, die für den Leser nicht nachvollziehbar sind. Hier zieht sich der Mittelteil sehr in die Länge, was ich bei Büchern von Ursula Poznanski nicht gewohnt bin.

Zum Ende hin ist die Spannung aber wieder da und einige unerwarteten Wendungen gibt es auch noch.

Im Großen und Ganzen ein kurzweiliges spannendes Buch, das aber erzählerisch anders umgesetzt noch besser geworden wäre.