Spannender Psychothriller mit technischer Finesse

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hazitate Avatar

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Viola erwacht nach einem Unfall im Krankenhaus. Ihr linkes Bein wurde amputiert und mehrere Knochenbrüche verursachen starke Schmerzen. Während ihrere Rehabilitationsphase zu Hause bemerkt sie einige Ungereimtheiten in Bezug auf Ihren Mann Adam und die Pflegerin Otilia. Diese verhalten sich seltsam und insbesondere die Pflegekraft scheint jede Genesung verhindern zu wollen. Mit Hilfe von GPS Trackern verfolgt sie im weiteren Geschehen die Aktivitäten von Adam und Viola und kommt der Wahrheit über ihren Unfall immer näher, immer mit dem beklemmenden Gefühl, dass die engsten Vertrauten um sie herum etwas zu verbergen haben.

Ursula Poznanski versteht es so gut wie keine Andere, eine düstere Grundstimmung zu schaffen, welche Beklemmung, Hoffnungslosigkeit und Mysterium miteinander vereint. Zudem ist die Charakterzeichnung der Figuren sehr gut gelungen. Durch die Erzählung aus der Ich -Perspektive von Viola wird man zudem oft auf falsche Fährten geführt, da man nie weiß, was Wahrheit ist und was Illusion.

Ein toller Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann. Volle Punktzahl.