Superspannender Thriller, welcher ein wenig Anlauf braucht
So frei nach den Kreuzberger Nächten, welche langsam anfangen und dann richtig abgehen, so ist es auch mit Ursula Poznanskis neuem Werk "Das Signal". Viola Decker wird bei einem Einsturz eines alten Weinkellers, welcher zu dem Anwesen gehört, welches sie mit ihrem Mann unweit von Wien bewohnt, verschüttet und dabei schwer verletzt. Die unternehmungslustige Frau verliert ein Bein und muss nun zu Hause mit ihrem Wachhund Otilia verbringen, ja wird regelrecht von ihrem Mann und ihr eingesperrt. Damit sie schlicht außer den eigenen 4 Wänden noch etwas mitbekommt, versucht sie sich mit GPS Trackern zu helfen und erfährt so manches, was sie besser nicht erfahren hätte. Ist schwierig eine Zusammenfassung der Handlung zu schreiben, wenn aber auch nicht gespoilert werden soll. Am Anfang fand ich die Handlung ein wenig tröge und auch nicht ganz so spannend. Viola versucht mit ihrem Ipad und Mobile zu ergründen wo ihr Mann und ihre Pflegerin unterwegs sind. So nach und nach schält sich dabei eine spannende Handlung heraus, welche dann letztendlich so zur Mitte des Thrillers zu einem wahren Pageturner mutiert. Hervorragend geschrieben, immer nur gerade soviel preisgebend, das man einfach weiterlesen muss, schafft es Ursula Poznanski den Leser einfach bei Laune zu halten und am Ende kommt es natürlich zu dem erwarteten Show Down.