Themenvielfalt im Thrillergewand
Nach banger Zeit im Krankenhaus ist Viola froh, endlich wieder zu Hause zu sein.
Ihr Ziel: möglichst schnell wieder mobil werden.
Das Problem: ihr Mann scheint es mit Violas Genesung nicht allzu eilig zu haben.
Der Tag des verheerenden Unfalls: wie ausgelöscht.
Als Leser begibt man sich auf Grund der gewählten Erzählperspektive an Violas Seite. Das birgt sicherlich die Gefahr, gut getarnte Indizien nicht sogleich als relevant erfassen zu können. Bleibt man jedoch fokussiert, stellt man schnell fest, dass Violas Bauchgefühl nicht von ungefähr kommt. Allerdings sollte der Leser auch keinesfalls allzu blauäugig nur einer Richtung folgen. Denn hier pflastern mehr Geheimnisse den Weg als es zunächst den Anschein macht.
Ursula Poznanski weiß den Leser für sich einzunehmen. Ihr gelingt es mittels ihres mitreißenden Schreibstils das Tempo weit oben und die Handlung im Fluss zu halten. Dennoch schleicht sich irgendwann das Gefühl ein, das Geschehen drehe sich immer wieder im Kreis, die Vorhersehbarkeit nimmt zu.
Das Buch wird mit Sicherheit ein breites Publikum begeistern. Es werden zahlreiche Themen angesprochen, die gekonnt verknüpft und be- sowie verarbeitet werden. Seien es physische und psychische Beeinträchtigungen, unterstützende Technologien, Verrat oder Freundschaft, die Autorin erschafft eine neutrale Ebene, auf der keine Bewertung ihrerseits stattfindet.
Ein bisschen schade ist der Spannungseinbruch, der mit den zunehmend vorhersehbaren Passagen einhergeht. Im Großen und Ganzen aber dennoch ein gelungenes Werk mit Unterhaltungswert, aber auch Aspekten, über die nachzudenken sich absolut lohnt.
Ihr Ziel: möglichst schnell wieder mobil werden.
Das Problem: ihr Mann scheint es mit Violas Genesung nicht allzu eilig zu haben.
Der Tag des verheerenden Unfalls: wie ausgelöscht.
Als Leser begibt man sich auf Grund der gewählten Erzählperspektive an Violas Seite. Das birgt sicherlich die Gefahr, gut getarnte Indizien nicht sogleich als relevant erfassen zu können. Bleibt man jedoch fokussiert, stellt man schnell fest, dass Violas Bauchgefühl nicht von ungefähr kommt. Allerdings sollte der Leser auch keinesfalls allzu blauäugig nur einer Richtung folgen. Denn hier pflastern mehr Geheimnisse den Weg als es zunächst den Anschein macht.
Ursula Poznanski weiß den Leser für sich einzunehmen. Ihr gelingt es mittels ihres mitreißenden Schreibstils das Tempo weit oben und die Handlung im Fluss zu halten. Dennoch schleicht sich irgendwann das Gefühl ein, das Geschehen drehe sich immer wieder im Kreis, die Vorhersehbarkeit nimmt zu.
Das Buch wird mit Sicherheit ein breites Publikum begeistern. Es werden zahlreiche Themen angesprochen, die gekonnt verknüpft und be- sowie verarbeitet werden. Seien es physische und psychische Beeinträchtigungen, unterstützende Technologien, Verrat oder Freundschaft, die Autorin erschafft eine neutrale Ebene, auf der keine Bewertung ihrerseits stattfindet.
Ein bisschen schade ist der Spannungseinbruch, der mit den zunehmend vorhersehbaren Passagen einhergeht. Im Großen und Ganzen aber dennoch ein gelungenes Werk mit Unterhaltungswert, aber auch Aspekten, über die nachzudenken sich absolut lohnt.