Verstörend genial
Violas Leben scheint perfekt. Sie ist verheiratet, besitzt mit ihrem Mann Adam ein großes Anwesen und die Kinderplanung rückt in den Vordergrund. Just in dieser Phase ändert sich ihr Leben durch ein dramatisches Ereignis: beim Einsturz des hauseigenen Weinkellers verliert sie ein Bein. Das Buch beginnt genau hier: als Viola im Krankenhaus liegt. Und plötzlich ist nicht nur ihr Körper ein anderer, sondern scheinbar auch ihre gesamten Mitmenschen. Ihr Mann verhält sich komisch, so ist er stets bemüht um ihr Wohlbefinden, doch bald wird klar, dass er sie zu sehr behütet und nur ein Ziel hat: sie soll nicht zu schnell wieder mobil werden. Adam stellt eine Pflegerin ein, die wenig spricht und von Viola als die „Wärterin“ bezeichnet wird, denn schnell fühlt sie sich in den eigenen vier Wänden wie in einem Gefängnis. Die moderne Technik ermöglicht ihr, trotzdem einiges an Informationen zu gewinnen und die bieten zahlreiche Überraschungen.
Da ich bereits fast alle Bücher von Ursula Poznanski gelesen habe und immer wieder überrascht vom nächsten Bestseller bin, sind meine Erwartungen an ihre Werke entsprechend hoch. Gleich mal vorweg: auch hier wird man nicht enttäuscht. Die Geschichte bietet zwar nicht so viel Action und nimmt nicht ganz so viel Fahrt auf, wie einige ihrer Vorwerke, ist aber in meinen Augen im aktuellen Setting durchaus erwünscht – denn mit nur einem Bein geht einfach vieles nicht mehr so schnell. Viola ist eine sympathische, junge Frau, die sich einfach nur ein stinknormales Leben wünscht. Bald wird aber klar, dass das kaum möglich ist, vor allem nicht mit den Ereignissen aus ihrer Vergangenheit, die aber lange im Verborgenen bleiben. Adam wird zunehmen unsympathisch. Und auch mit Violas Freundinnen scheint einiges nicht zu stimmen. Das Ende bietet spannende Szenen, einige überraschende Momente, jeder Beteiligte im Buch bekommt noch eine besondere Rolle. Mir hat das aktuelle Buch wieder äußerst gut gefallen, ich wollte es zu keinem Zeitpunkt weglegen und unbedingt wissen, wie sich alles aufklärt. Auch nach dem Zuschlagen hallte das Buch noch einige Zeit nach und wird mir sicher gut in Erinnerung bleiben.
Da ich bereits fast alle Bücher von Ursula Poznanski gelesen habe und immer wieder überrascht vom nächsten Bestseller bin, sind meine Erwartungen an ihre Werke entsprechend hoch. Gleich mal vorweg: auch hier wird man nicht enttäuscht. Die Geschichte bietet zwar nicht so viel Action und nimmt nicht ganz so viel Fahrt auf, wie einige ihrer Vorwerke, ist aber in meinen Augen im aktuellen Setting durchaus erwünscht – denn mit nur einem Bein geht einfach vieles nicht mehr so schnell. Viola ist eine sympathische, junge Frau, die sich einfach nur ein stinknormales Leben wünscht. Bald wird aber klar, dass das kaum möglich ist, vor allem nicht mit den Ereignissen aus ihrer Vergangenheit, die aber lange im Verborgenen bleiben. Adam wird zunehmen unsympathisch. Und auch mit Violas Freundinnen scheint einiges nicht zu stimmen. Das Ende bietet spannende Szenen, einige überraschende Momente, jeder Beteiligte im Buch bekommt noch eine besondere Rolle. Mir hat das aktuelle Buch wieder äußerst gut gefallen, ich wollte es zu keinem Zeitpunkt weglegen und unbedingt wissen, wie sich alles aufklärt. Auch nach dem Zuschlagen hallte das Buch noch einige Zeit nach und wird mir sicher gut in Erinnerung bleiben.