War es Unfall oder versuchter Mord?
Sehr emotional startet man in Ursula Poznanskis neuesten Thriller: Viola wacht im Krankenhaus auf, schwerverletzt nach einem Unfall, an den sie keine Erinnerungen hat. Und bei welchem sie einen Teil ihres linken Beins verlor. Als wäre das nicht bereits belastend genug erwartet sie daheim eine Pflegerin, die glatt aus einem Psychothriller stammen könnte und ihr bei allen so beliebter Ehemann behandelt sie auffallend abweisend. Durch ihre vorerst eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten ist es Viola zwar nicht möglich, selbst zu spionieren, doch dank einiger heimlich angebrachter Tracker kann sie schnell einige Lügen aufdecken, für die sie nun nach Erklärungen sucht.
Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch, was primär an der Darstellung von Violas Charakter lag. Womit ich nicht das psychische Loch meine, in welches sie zunächst fällt. Dass ihr Ehemann Adam ein skrupelloser Narzisst ist wird beim Lesen schnell klar. Was mich jedoch störte war die Tatsache, dass Viola von Beginn an WEISS, dass Adam toxisch für sie ist. Sie selbst beschreibt ihn so. Und trotzdem drehen ihre Gedanken sich erstmal darum, ob und wie sie ihm gefallen, in sein nach Perfektion strebendes Schema passen würde. Die Frau ist mitte 30 und denkt zunächst nur daran, es ihrem Ehemann recht zu machen, von dem sie WEISS, dass er ein Narzisst ist?! Aus dem Grund kann ich das Buch, zumindest den Anfang betreffend, auch nicht mit einem Hitchcock vergleichen, hierfür hätte es mehr Perfidie benötigt.
Interessant wurde es für mich, als Viola anfing, Beweise zu sammeln, Schlussfolgerungen zu ziehen und zudem ihre Erinnerungen allmählich zurück kehrten. Wer hat hier welche Geheimnisse und war es wirklich bloß ein Unfall, oder wollte sie jemand ermorden? Leider macht sie alles nur mit sich aus, da sie niemandem vertraut. Im Nachhinein vielleicht auch ganz gut so, auch wenn sie in einigem daneben lag. Im Großen und Ganzen fand der Thriller dann auch einen gelungenen Abschluss.
Ein Thriller, der nach und nach immer mehr Geheimnisse offenbart und Fragen aufwirft, die zum Miträtseln einladen.
Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch, was primär an der Darstellung von Violas Charakter lag. Womit ich nicht das psychische Loch meine, in welches sie zunächst fällt. Dass ihr Ehemann Adam ein skrupelloser Narzisst ist wird beim Lesen schnell klar. Was mich jedoch störte war die Tatsache, dass Viola von Beginn an WEISS, dass Adam toxisch für sie ist. Sie selbst beschreibt ihn so. Und trotzdem drehen ihre Gedanken sich erstmal darum, ob und wie sie ihm gefallen, in sein nach Perfektion strebendes Schema passen würde. Die Frau ist mitte 30 und denkt zunächst nur daran, es ihrem Ehemann recht zu machen, von dem sie WEISS, dass er ein Narzisst ist?! Aus dem Grund kann ich das Buch, zumindest den Anfang betreffend, auch nicht mit einem Hitchcock vergleichen, hierfür hätte es mehr Perfidie benötigt.
Interessant wurde es für mich, als Viola anfing, Beweise zu sammeln, Schlussfolgerungen zu ziehen und zudem ihre Erinnerungen allmählich zurück kehrten. Wer hat hier welche Geheimnisse und war es wirklich bloß ein Unfall, oder wollte sie jemand ermorden? Leider macht sie alles nur mit sich aus, da sie niemandem vertraut. Im Nachhinein vielleicht auch ganz gut so, auch wenn sie in einigem daneben lag. Im Großen und Ganzen fand der Thriller dann auch einen gelungenen Abschluss.
Ein Thriller, der nach und nach immer mehr Geheimnisse offenbart und Fragen aufwirft, die zum Miträtseln einladen.