Wem kannst du trauen?
Ursula Poznanski ist eine Meisterin der Spannungsliteratur.
In erster Linie begeistert sie Jugendliche, wie z. B. mit „Scandor“, „Cryptos“ oder „Oracle“, um nur einige zu nennen. Teil 1 der „Erebos“-Trilogie ist mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.
Für Erwachsene hat sie bisher hauptsächlich ihre Wien-Krimis rund um die Kommissarin Fina Plank geschrieben.
Der Thriller „Das Signal“ greift nun zwei wiederkehrende Themen aus ihren sogenannten Jugendromanen auf: Ehrlichkeit und digitale Überwachung.
Inhalt:
Viola Decker hat beim Einsturz ihres Weinkellers ein Bein verloren, ist daher ans Bett gefesselt und auf die Hilfe ihres Mannes und ihrer Pflegerin angewiesen. Aus Langeweile bestellt sie im Internet Mini-Tracker, mit deren Hilfe sie unter anderem ihren Mann beobachtet. Schnell muss sie feststellen, dass die Erzählungen ihres Mannes nicht mit den Signalen der Tracker übereinstimmen.
Was verheimlicht er ihr? War Viola denn selbst immer ganz ehrlich zu ihm? Und war der Einsturz des Weinkellers wirklich ein Unfall?
Es entspinnt sich ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, in dem es allerdings nicht immer streng logisch zugeht.
Leseeindruck:
Wie die meisten Bücher von Ursula Poznanski hat mich auch „Das Signal“ von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die vielen kurzen Kapitel sorgen für einen enormen Lesesog.
Die Idee mit der Überwachung mittels solcher Minitracker ist erschreckend real. Die Technik macht es möglich, dass wir nicht nur einen verlegten Schlüssel wiederfinden, sondern auch unsere Mitmenschen überwachen können.
Manche Komponenten der Geschichte erscheinen mir allerdings nicht ganz glaubhaft, wie die dubiose Vergangenheit von Viola. Den Show-Down habe ich als etwas übertrieben empfunden.
Trotzdem war es ein Buch, dass ich wegen der gelungenen Spannungskurve in Rekordzeit durchlesen „musste“.
Fazit:
Dieser Thriller ist ein echter Page-Turner, der spannende Unterhaltung bietet. Gewarnt sei jedoch vor Paranoia-Gefahr: Nach der Lektüre kann es schon passieren, dass Kleidungsstücke und andere Alltagsgegenstände verdächtig wirken…
Lediglich die kleinen Logiklücken, auf die ich wegen Spoilergefahr hier nicht näher eingehen möchte, sorgen für einen kleinen Punktabzug.
Daher gibt es von mir 4,5 von 5 möglichen Sternen, die ich aber auf 5 Sterne aufrunde.
In erster Linie begeistert sie Jugendliche, wie z. B. mit „Scandor“, „Cryptos“ oder „Oracle“, um nur einige zu nennen. Teil 1 der „Erebos“-Trilogie ist mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.
Für Erwachsene hat sie bisher hauptsächlich ihre Wien-Krimis rund um die Kommissarin Fina Plank geschrieben.
Der Thriller „Das Signal“ greift nun zwei wiederkehrende Themen aus ihren sogenannten Jugendromanen auf: Ehrlichkeit und digitale Überwachung.
Inhalt:
Viola Decker hat beim Einsturz ihres Weinkellers ein Bein verloren, ist daher ans Bett gefesselt und auf die Hilfe ihres Mannes und ihrer Pflegerin angewiesen. Aus Langeweile bestellt sie im Internet Mini-Tracker, mit deren Hilfe sie unter anderem ihren Mann beobachtet. Schnell muss sie feststellen, dass die Erzählungen ihres Mannes nicht mit den Signalen der Tracker übereinstimmen.
Was verheimlicht er ihr? War Viola denn selbst immer ganz ehrlich zu ihm? Und war der Einsturz des Weinkellers wirklich ein Unfall?
Es entspinnt sich ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, in dem es allerdings nicht immer streng logisch zugeht.
Leseeindruck:
Wie die meisten Bücher von Ursula Poznanski hat mich auch „Das Signal“ von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die vielen kurzen Kapitel sorgen für einen enormen Lesesog.
Die Idee mit der Überwachung mittels solcher Minitracker ist erschreckend real. Die Technik macht es möglich, dass wir nicht nur einen verlegten Schlüssel wiederfinden, sondern auch unsere Mitmenschen überwachen können.
Manche Komponenten der Geschichte erscheinen mir allerdings nicht ganz glaubhaft, wie die dubiose Vergangenheit von Viola. Den Show-Down habe ich als etwas übertrieben empfunden.
Trotzdem war es ein Buch, dass ich wegen der gelungenen Spannungskurve in Rekordzeit durchlesen „musste“.
Fazit:
Dieser Thriller ist ein echter Page-Turner, der spannende Unterhaltung bietet. Gewarnt sei jedoch vor Paranoia-Gefahr: Nach der Lektüre kann es schon passieren, dass Kleidungsstücke und andere Alltagsgegenstände verdächtig wirken…
Lediglich die kleinen Logiklücken, auf die ich wegen Spoilergefahr hier nicht näher eingehen möchte, sorgen für einen kleinen Punktabzug.
Daher gibt es von mir 4,5 von 5 möglichen Sternen, die ich aber auf 5 Sterne aufrunde.