wer anderen eine Grube gräbt
Bei einem schweren Unfall hat Vio ein Bein verloren. Ihre Ehemann Adam kümmert sich rührend um seine Frau und engagiert sogar eine Pflegerin. Doch schnell wird Vio klar, dass Otilia nicht nur ihre Pflegerin ist, sondern ihre Gefängniswärterin, die sie auf Schritt und Tritt überwacht.
Zum Glück gibt es noch ihre Freundinnen Romy und Marit, die Vio ein wenig Glück in den Alltag bringen.
Das Cover zeigt einen unbezwingbaren, gewundenen Treppenaufgang, der in die Unendlichkeit zu führen scheint. Der Pfeil einer Positionsbestimmung prangt unerreichbar in der Mitte. Ich finde es gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt, da es Vios Hilflosigkeit zeit, aber auch den Tracker, den sie heimlich nutzt.
Ursula Poznanski hat mal wieder einen spannenden und mitreißenden Roman geschrieben, der mir den Atem stocken lässt. Sie schildert Vio und ihren Kampf zurück ins Leben anschaulich und bewegend. Ich habe sie bewundert und mich immer wieder gefragt, woher sie die Kraft nimmt, weiter zu machen! Nach so einem Schicksalsschlag - ein Bein verlieren und fast verschüttet zu werden in einem Weinkeller - würde ich vor Angst beben. Doch Vio ist ein anderes Kaliber. Sie will unbedingt! Diese Kraft ist einfach grandios!
Doch nicht nur um sich zurück ins Leben zu kämpfen. Vio möchte nicht irgendein Leben, sondern ihr Leben und würde dafür viel tun. Sehr viel. Selbst ihrem Mann, ihrer Freundin und ihrer Pflegerin Tracker unterjubeln, um ihren Alltag zu tracken. Sie zu beobachten. Wie eine Spinne in ihrem Netz, beobachtet Vio die Schritte ihre Mitmenschen, jederzeit bereit, zuzuschlagen.
So sehr ich sie für ihren Lebenswillen bewunderte, noch viel mehr bewunderte ich sie für ihren unbeugsamen Willen, das zu bekommen, was sie möchte. Ursula Poznanski gelang es mal wieder meisterlich, das harmlose Opfer umzukehren. Leichte Zweifel beschlichen mich, die sich im Laufe des Buches verfestigten. Bald schon saß ich nicht mehr von Mitleid zerfließend vor dem Geschriebenen, sondern mit atemloser Spannung! Was steckt dahinter? Wer steckt hinter den Geschehnissen? Unfassbar spannend!
Ich liebe die Charaktere von Ursula Poznanski einfach! Denn keiner ist so, wie er zu Beginn des Buches scheint. Wie sie das immer wieder macht, weiß ich nicht, aber es ist einfach grandios!
Was ich ebenfalls beeindruckend finde, das Buch spielt in einem örtlich ganz begrenzten Raum und hat eigentlich nur fünf Protagonisten. Und trotzdem - oder gerade deswegen - geht mir die Spannung unter die Haut.
Für mich ist Das Signal mal wieder ganz großes Kopfkino!
Zum Glück gibt es noch ihre Freundinnen Romy und Marit, die Vio ein wenig Glück in den Alltag bringen.
Das Cover zeigt einen unbezwingbaren, gewundenen Treppenaufgang, der in die Unendlichkeit zu führen scheint. Der Pfeil einer Positionsbestimmung prangt unerreichbar in der Mitte. Ich finde es gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt, da es Vios Hilflosigkeit zeit, aber auch den Tracker, den sie heimlich nutzt.
Ursula Poznanski hat mal wieder einen spannenden und mitreißenden Roman geschrieben, der mir den Atem stocken lässt. Sie schildert Vio und ihren Kampf zurück ins Leben anschaulich und bewegend. Ich habe sie bewundert und mich immer wieder gefragt, woher sie die Kraft nimmt, weiter zu machen! Nach so einem Schicksalsschlag - ein Bein verlieren und fast verschüttet zu werden in einem Weinkeller - würde ich vor Angst beben. Doch Vio ist ein anderes Kaliber. Sie will unbedingt! Diese Kraft ist einfach grandios!
Doch nicht nur um sich zurück ins Leben zu kämpfen. Vio möchte nicht irgendein Leben, sondern ihr Leben und würde dafür viel tun. Sehr viel. Selbst ihrem Mann, ihrer Freundin und ihrer Pflegerin Tracker unterjubeln, um ihren Alltag zu tracken. Sie zu beobachten. Wie eine Spinne in ihrem Netz, beobachtet Vio die Schritte ihre Mitmenschen, jederzeit bereit, zuzuschlagen.
So sehr ich sie für ihren Lebenswillen bewunderte, noch viel mehr bewunderte ich sie für ihren unbeugsamen Willen, das zu bekommen, was sie möchte. Ursula Poznanski gelang es mal wieder meisterlich, das harmlose Opfer umzukehren. Leichte Zweifel beschlichen mich, die sich im Laufe des Buches verfestigten. Bald schon saß ich nicht mehr von Mitleid zerfließend vor dem Geschriebenen, sondern mit atemloser Spannung! Was steckt dahinter? Wer steckt hinter den Geschehnissen? Unfassbar spannend!
Ich liebe die Charaktere von Ursula Poznanski einfach! Denn keiner ist so, wie er zu Beginn des Buches scheint. Wie sie das immer wieder macht, weiß ich nicht, aber es ist einfach grandios!
Was ich ebenfalls beeindruckend finde, das Buch spielt in einem örtlich ganz begrenzten Raum und hat eigentlich nur fünf Protagonisten. Und trotzdem - oder gerade deswegen - geht mir die Spannung unter die Haut.
Für mich ist Das Signal mal wieder ganz großes Kopfkino!