Wow - "Das Signal" hab´ ich quasi inhaliert! Perfide und atemberaubend...
"Das Signal" von Ursula Poznanski ist als Hardcover mit Schutzumschlag bei Droemer Knaur erschienen und bietet Spannung pur auf 400 Seiten.
Viola Decker verliert bei einem mysteriösen Unfall im Weinkeller ihres Hauses, in das sie und ihr Mann Adam kürzlich erst eingezogen sind, den Großteil ihres linken Beines. Sie kann sich nicht erinnern, was passiert ist und muss den schlimmen Verlust erstmal verarbeiten.
Als sie aus dem Krankenhaus heimkehrt, quartiert Adam sie im Gästezimmer ein, da dieses im Erdgeschoß liegt, und kümmert sich auch sonst um alles. Außerdem hat er eine Pflegerin eingestellt, Otilia, die Viola eher bewacht als pflegt.
Und auch wenn Adams Gebaren einen liebevollen und besorgten Anschein macht, ist doch so einiges seltsam und es scheint, als wolle er unbedingt verhindern, dass Viola wieder selbständig zurechtkommt - so schleicht sich bei ihr immer mehr Mißtrauen ein. Sie bestellt sich leistungsstarke Mini-Tracker im Internet, mit deren Hilfe sie ihre immer wieder woanders versteckten Krücken im Haus wiederfinden kann. Als sich Adam nach und nach immer mehr zurückzieht und sie sich eher wie eine Gefangene vorkommt, beginnt Viola, auch ihren Mann zu tracken...
Nach dem aufsehenerregenden Cover und dem verheißungsvollen Klappentext bietet der neueste Thriller von Ursula Poznanski allerfeinstes Lesevergnügen - raffiniert, bestens durchdacht und ausgesprochen perfide...
Gekonnt versteht es die Autorin, bei ihrer Leserschaft immer mehr Mißtrauen zu säen und sie zugleich Violas fast schon paranoide Skepsis besser verstehen zu lassen, denn die Protagonistin erinnert sich mit der Zeit wieder an Vieles und vor Allem hat auch sie ein Geheimnis, und zwar ein sehr gefährliches...
Man sollte hier nichts und niemandem trauen! Glaube nichts. Gar nichts. NIEMANDEM!
Die Charaktere fand ich ausgesprochen passend angelegt, absolut überzeugend und glaubhaft. Otilia, die eine sehr düstere Aura umgibt, fand ich klasse, wenn auch alles Andere als sympathisch! Meine Liebling war eindeutig Benno, der Nachbarssohn. Adam konnte ich richtig schön verteufeln, so dass ich Violas Handlungsweise voll und ganz nachvollziehen konnte.
Endlich mal wieder ein Thriller, den ich so weggesuchtet habe - bestens durchdacht, toll geschrieben, durchgängig fesselnd und besonders perfide, denn Frau Poznanski spielt permanent mit der Psyche und der Moral ihrer Leserinnen und Leser - für mich ein absolutes Highlight!!!
Viola Decker verliert bei einem mysteriösen Unfall im Weinkeller ihres Hauses, in das sie und ihr Mann Adam kürzlich erst eingezogen sind, den Großteil ihres linken Beines. Sie kann sich nicht erinnern, was passiert ist und muss den schlimmen Verlust erstmal verarbeiten.
Als sie aus dem Krankenhaus heimkehrt, quartiert Adam sie im Gästezimmer ein, da dieses im Erdgeschoß liegt, und kümmert sich auch sonst um alles. Außerdem hat er eine Pflegerin eingestellt, Otilia, die Viola eher bewacht als pflegt.
Und auch wenn Adams Gebaren einen liebevollen und besorgten Anschein macht, ist doch so einiges seltsam und es scheint, als wolle er unbedingt verhindern, dass Viola wieder selbständig zurechtkommt - so schleicht sich bei ihr immer mehr Mißtrauen ein. Sie bestellt sich leistungsstarke Mini-Tracker im Internet, mit deren Hilfe sie ihre immer wieder woanders versteckten Krücken im Haus wiederfinden kann. Als sich Adam nach und nach immer mehr zurückzieht und sie sich eher wie eine Gefangene vorkommt, beginnt Viola, auch ihren Mann zu tracken...
Nach dem aufsehenerregenden Cover und dem verheißungsvollen Klappentext bietet der neueste Thriller von Ursula Poznanski allerfeinstes Lesevergnügen - raffiniert, bestens durchdacht und ausgesprochen perfide...
Gekonnt versteht es die Autorin, bei ihrer Leserschaft immer mehr Mißtrauen zu säen und sie zugleich Violas fast schon paranoide Skepsis besser verstehen zu lassen, denn die Protagonistin erinnert sich mit der Zeit wieder an Vieles und vor Allem hat auch sie ein Geheimnis, und zwar ein sehr gefährliches...
Man sollte hier nichts und niemandem trauen! Glaube nichts. Gar nichts. NIEMANDEM!
Die Charaktere fand ich ausgesprochen passend angelegt, absolut überzeugend und glaubhaft. Otilia, die eine sehr düstere Aura umgibt, fand ich klasse, wenn auch alles Andere als sympathisch! Meine Liebling war eindeutig Benno, der Nachbarssohn. Adam konnte ich richtig schön verteufeln, so dass ich Violas Handlungsweise voll und ganz nachvollziehen konnte.
Endlich mal wieder ein Thriller, den ich so weggesuchtet habe - bestens durchdacht, toll geschrieben, durchgängig fesselnd und besonders perfide, denn Frau Poznanski spielt permanent mit der Psyche und der Moral ihrer Leserinnen und Leser - für mich ein absolutes Highlight!!!