Ein Jugendbuch, das überhaupt nicht nach Jugendbuch wirkt
„Das verfluchte Gold von Hell Gate“ hat mich schon optisch sofort erwischt. Das Cover ist für mich ehrlich gesagt eines der schönsten, die ich seit Langem gesehen habe – vielleicht sogar eines der schönsten überhaupt. Es wirkt außergewöhnlich, hochwertig und passt mit seiner Gestaltung perfekt zu dieser geheimnisvollen Schatzsuche. Allein deshalb würde ich das Buch im Laden sofort in die Hand nehmen. Was mich dann aber wirklich überrascht hat, ist die Leseprobe. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, fühlt sich die Geschichte überhaupt nicht kindlich an. Schon der Einstieg mit dem Toten unter der Eisenbahnbrücke ist ziemlich düster und sorgt direkt dafür, dass man wissen möchte, was passiert ist. Dazu kommen die alte Zeichnung eines Segelschiffs, der Name „Hussar“ und ein geheimnisvoller Schlüssel – genau diese Art von Rätsel liebe ich bei Abenteuer- und Mysterygeschichten.