Abenteuer nicht nur für den Nachwuchs
Bevor wir auch nur anfangen können, über den Inhalt dieses Buchs zu schreiben, müssen wir über die Aufmachung reden. Wow!!! So viel Liebe zum Detail erlebt man selten, allein das Cover, gestaltet wie die handlungsrelevante Streichholzschachtel, ist total beeindruckend! Der Schuber, aus dem man das Buch herausholt? Und das Covermotiv selbst könnte geradezu ein Tattoo-Motiv werden. Auch im Buch hört das nicht auf, jedes der (eher kurzen) Kapitel wird nämlich mit einem Kapitelbild eröffnet, die nicht einfach nur hübsch sind, sondern Details und Personen aus der Story aufgreifen und kleine, zusätzliche Details verraten. Mega!
Der Roman selbst kann auch überzeugen. Es handelt sich zwar um ein Jugendbuch, aber vor dem Weitergeben wollte ich es erst selbst lesen und ich war überrascht, wie gefesselt ich von der Story war. Das Setting in den 20er Jahren hat einfach einen besonderen Charme, New York ist sowieso eine faszinierende Stadt und hier bekommen wir mal Einblicke aus einer neuen Perspektive. Die fünf "Kakerlaken" sind eine Kinderbande, in der jede*r seine Identifikationsfigur finden kann. Zwei italienische Jungs mit ganz unterschiedlichen Problemen zuhause, ein asiatisches und ein schwarzes Mädchen und dann noch der obdachlose Rico - bunt zusammengewürfelte Außenseiter, keiner aus "gutem Hause", keiner mit Geld in der Tasche, finden erst einen Toten und wollen dann einen Schatz finden. Das ist in erster Linie eine Abenteuergeschichte, während man als erwachsene Leserin auch die Themen bemerkt, die dahinterstecken: Armut, Rassismus, Mobbing, Moral und organisiertes Verbrechen, Freundschaft und Zusammenhalt... Gleichzeitig bekommt man noch geschichtliche Zusammenhänge mit, zumal ein Teil der Geschichte ein Rückblick, erzählt aus der Sicht eines ehemaligen Sklavenjungen, ist.
Ich habe das Buch sehr genossen und kann es guten Gewissens an den Nachwuchs weitergeben!
Der Roman selbst kann auch überzeugen. Es handelt sich zwar um ein Jugendbuch, aber vor dem Weitergeben wollte ich es erst selbst lesen und ich war überrascht, wie gefesselt ich von der Story war. Das Setting in den 20er Jahren hat einfach einen besonderen Charme, New York ist sowieso eine faszinierende Stadt und hier bekommen wir mal Einblicke aus einer neuen Perspektive. Die fünf "Kakerlaken" sind eine Kinderbande, in der jede*r seine Identifikationsfigur finden kann. Zwei italienische Jungs mit ganz unterschiedlichen Problemen zuhause, ein asiatisches und ein schwarzes Mädchen und dann noch der obdachlose Rico - bunt zusammengewürfelte Außenseiter, keiner aus "gutem Hause", keiner mit Geld in der Tasche, finden erst einen Toten und wollen dann einen Schatz finden. Das ist in erster Linie eine Abenteuergeschichte, während man als erwachsene Leserin auch die Themen bemerkt, die dahinterstecken: Armut, Rassismus, Mobbing, Moral und organisiertes Verbrechen, Freundschaft und Zusammenhalt... Gleichzeitig bekommt man noch geschichtliche Zusammenhänge mit, zumal ein Teil der Geschichte ein Rückblick, erzählt aus der Sicht eines ehemaligen Sklavenjungen, ist.
Ich habe das Buch sehr genossen und kann es guten Gewissens an den Nachwuchs weitergeben!