Bootstransport im Leichenwagen
Als Rico einen Toten findet, ruft er natürlich seine Freunde von der Kakerlaken-Gang zusammen. Geld hatte die Leiche nicht bei sich, doch finden sie eine Streichholzschachtel mit einer Kartenskizze sowie einen Schlüssel. Wie sich herausstellt, scheint es eine Schatzkarte zu sein, die das Versteck eines Goldschatzes aus der Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs zeigt. Schnell wird aber auch klar, das auch andere hinter dem Gold im Wert von 10.000.000 US-Dollar her sind.
Bisher kannte ich von Davide Morosinotto nur „Die Mississippi-Bande“ sowie „Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten“. Sein aktuelles Buch weckt vor allem Erinnerungen an ersteres. Wie dort ist die USA vergangener Zeiten der Handlungsort, diesmal New York und hier insbesondere East Harlem. Auch handelt es sich erneut um eine Gruppe von Kindern aus eher ärmlichen Verhältnissen, die ein Abenteuer zu bestehen haben, und wieder geht es um sehr viel Geld. Die Jungen der Kakerlaken-Gang, Ricco, Mario und Tommy, sind Söhne italienischer Einwanderer, wobei Ricco nach dem Tod seiner Eltern und seines Onkels auf der Straße lebt. Dazu kommen die beiden Mädchen Amy, deren Eltern aus Korea stammen, und die schwarze Lucy, die als einzige eine höhere Schule besucht. Alle sind (etwa) 12, und ihnen ist gemeinsam, dass sich die Eltern nicht ganz mit der Auswahl der Freunde ihrer Kinder anfreunden können. Als primäre Gegenspieler der Freunde erweisen sich die Leute von der Mano Nera, was der Darstellung nach eine Mafia-ähnliche Vereinigung ist. Zusätzlich zu dieser im Jahr 1927 angesiedelten Haupthandlung gibt es eine weitere Zeitebene, die zu Zeiten des Unabhängigkeitskriegs handelt und in deren Fokus der junge entflohene Sklave Bill steht. Hier wird erzählt, wie der Schatz entstand. Das alles fügt sich zu einer Geschichte zusammen, die wie schon die beiden erwähnten anderen Werke auch erwachsene Leer überzeugen kann.
Der Autor wechselt zwischen den Perspektiven der verschiedenen Charaktere hin und her.
Fazit:
Dieses historische Kinder- und Jugend-Abenteuer kann nicht zuletzt durch seine interessant gestalteten jungen Protagonisten überzeugen.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.
Die weitere Verteilung erfolgt am Veröffentlichungstag.
Bisher kannte ich von Davide Morosinotto nur „Die Mississippi-Bande“ sowie „Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten“. Sein aktuelles Buch weckt vor allem Erinnerungen an ersteres. Wie dort ist die USA vergangener Zeiten der Handlungsort, diesmal New York und hier insbesondere East Harlem. Auch handelt es sich erneut um eine Gruppe von Kindern aus eher ärmlichen Verhältnissen, die ein Abenteuer zu bestehen haben, und wieder geht es um sehr viel Geld. Die Jungen der Kakerlaken-Gang, Ricco, Mario und Tommy, sind Söhne italienischer Einwanderer, wobei Ricco nach dem Tod seiner Eltern und seines Onkels auf der Straße lebt. Dazu kommen die beiden Mädchen Amy, deren Eltern aus Korea stammen, und die schwarze Lucy, die als einzige eine höhere Schule besucht. Alle sind (etwa) 12, und ihnen ist gemeinsam, dass sich die Eltern nicht ganz mit der Auswahl der Freunde ihrer Kinder anfreunden können. Als primäre Gegenspieler der Freunde erweisen sich die Leute von der Mano Nera, was der Darstellung nach eine Mafia-ähnliche Vereinigung ist. Zusätzlich zu dieser im Jahr 1927 angesiedelten Haupthandlung gibt es eine weitere Zeitebene, die zu Zeiten des Unabhängigkeitskriegs handelt und in deren Fokus der junge entflohene Sklave Bill steht. Hier wird erzählt, wie der Schatz entstand. Das alles fügt sich zu einer Geschichte zusammen, die wie schon die beiden erwähnten anderen Werke auch erwachsene Leer überzeugen kann.
Der Autor wechselt zwischen den Perspektiven der verschiedenen Charaktere hin und her.
Fazit:
Dieses historische Kinder- und Jugend-Abenteuer kann nicht zuletzt durch seine interessant gestalteten jungen Protagonisten überzeugen.
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Die weitere Verteilung erfolgt am Veröffentlichungstag.