Ein Abenteuer für jung und alt
Es ist in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts als die „Kakerlakengang“ einen Toten unter der Eisenbahnbrücke findet, der einen Schlüssel und einen Plan versteckt, bei sich getragen hat. Und auf einmal sind die 5 Jugendlichen auf der Suche nach einem versteckten Schatz. Dieses ist der erste Handlungsstrang des Buches. Der zweite erzählt die Lebensgeschichte des Sklaven Bill Swan, der in New York als Hafenlotse arbeitete. Der Autor schafft es auf spannende Weise beide Epochen lebendig werden zu lassen und die Spannung kontinuierlich zu steigern. Besonders gut haben mir die Erzählungen zu den einzelnen Jugendlichen und deren Familien, ihren Nöten und Freuden gefallen. All das hat dazu geführt, dass mir die Stadtviertel lebhaft vor Augen standen und ich mit jedem mitfiebern konnte. Schön war auch, dass die Handlung um Bill Swan immer kursiv gedruckt war, um Verwirrung von vornherein auszuschließen. Abschließend möchte ich noch betonen, dass ich die verschiedenen Illustrationen und die Aufmachung des Buches als Streichholzschachtel unglaublich schön gefunden habe. Es ist somit auch ein richtiger Blickfang. Ich fand die Geschichte, das Buch an sich und den Schreibstil mega.