Eine Schatzsuche in New York mit KI-Bildern
Davide Morosinotto steht für spannende und lehrreiche Geschichten für junge Lesende. So entführt uns sein SOHN DES MEERES zum Beispiel in die Zeit des römischen Imperiums oder der außergewöhnliche Roman SHI YU in die Kaiserzeit Chinas.
Mit DAS VERFLUCHTE GOLD VON HELL GATE bietet er uns eine spannende Schatzsuche im New York der 1920er Jahre, die wirklich Spaß macht und uns interessante Einblicke in das damalige Leben gewährt, während wir den fünf jugendlichen Protagonisten auf ihrem teilweise sehr gefährlichem Abenteuer folgen und nach und nach die Geheimnisse und die Geschichte um ein verschollenes Schiff offenbart werden.
Dieser Quest, dem geschriebenen Roman, würde ich solide viereinhalb Sterne geben, doch was als hochwertige Ausstattung angepriesen wird und auf den ersten Blick tatsächlich ungemein opulent mit unzähligen Illustrationsseiten zu jedem Kapitel daherkommt, hat für mich einen sehr schalen Beigeschmack hinterlassen, nachdem man ins Kleingedruckte geschaut hat.
Die Collagen aus unendlich vielen Shutterstock-, Wikimedia- und Freepik-Bildern, die ich teilweise sowieso als nicht wirklich kindgerecht und viel zu dunkel werten würde, wurden mit KI bearbeitet und enthalten zudem auch noch komplett generierte Inhalte. Und das betrifft auch die Covergestaltung. Dieser Hinweis steht noch nicht mal im Impressum, sondern ist nur als Anhang bei den Bildnachweisen zu finden.
Mittlerweile sollten selbst die Letzten kapiert haben, dass generative KI auf dem Diebstahl und Missbrauch unserer Kunst, Kultur und privater Daten beruht, dass deren Einsatz die Ressourcen unseres Planeten unendlich schnell aufbraucht, die Klimakatastrophe extrem befeuert und Autokraten und den größenwahnsinnigen Tech Bros noch mehr Macht und Geld zuschanzt. Und so nebenbei offenbaren sich immer mehr drastische Risiken und Gefahren für die gesamte Menschheit ...
Alle Verlage, die etwas auf sich halten und kreative Menschen wertschätzen, sollten genKI nicht einsetzen! KI-Bilder bei Thienemann zu finden, die eigentlich für eine einfühlsame Förderung von Künstler:innen bürgen, schockiert mich. Die Gestaltung wurde wohl komplett von der italienischen Originalveröffentlichung übernommen, aber nach meinem Dafürhalten hätte man strikt auf die KI-Bilderflut verzichten und die Gestaltung in die ehrlichen Hände eines Menschen geben sollen.
So leid es mir tut, dafür gibt es von mir nur drei enttäuschte Sterne.
Mit DAS VERFLUCHTE GOLD VON HELL GATE bietet er uns eine spannende Schatzsuche im New York der 1920er Jahre, die wirklich Spaß macht und uns interessante Einblicke in das damalige Leben gewährt, während wir den fünf jugendlichen Protagonisten auf ihrem teilweise sehr gefährlichem Abenteuer folgen und nach und nach die Geheimnisse und die Geschichte um ein verschollenes Schiff offenbart werden.
Dieser Quest, dem geschriebenen Roman, würde ich solide viereinhalb Sterne geben, doch was als hochwertige Ausstattung angepriesen wird und auf den ersten Blick tatsächlich ungemein opulent mit unzähligen Illustrationsseiten zu jedem Kapitel daherkommt, hat für mich einen sehr schalen Beigeschmack hinterlassen, nachdem man ins Kleingedruckte geschaut hat.
Die Collagen aus unendlich vielen Shutterstock-, Wikimedia- und Freepik-Bildern, die ich teilweise sowieso als nicht wirklich kindgerecht und viel zu dunkel werten würde, wurden mit KI bearbeitet und enthalten zudem auch noch komplett generierte Inhalte. Und das betrifft auch die Covergestaltung. Dieser Hinweis steht noch nicht mal im Impressum, sondern ist nur als Anhang bei den Bildnachweisen zu finden.
Mittlerweile sollten selbst die Letzten kapiert haben, dass generative KI auf dem Diebstahl und Missbrauch unserer Kunst, Kultur und privater Daten beruht, dass deren Einsatz die Ressourcen unseres Planeten unendlich schnell aufbraucht, die Klimakatastrophe extrem befeuert und Autokraten und den größenwahnsinnigen Tech Bros noch mehr Macht und Geld zuschanzt. Und so nebenbei offenbaren sich immer mehr drastische Risiken und Gefahren für die gesamte Menschheit ...
Alle Verlage, die etwas auf sich halten und kreative Menschen wertschätzen, sollten genKI nicht einsetzen! KI-Bilder bei Thienemann zu finden, die eigentlich für eine einfühlsame Förderung von Künstler:innen bürgen, schockiert mich. Die Gestaltung wurde wohl komplett von der italienischen Originalveröffentlichung übernommen, aber nach meinem Dafürhalten hätte man strikt auf die KI-Bilderflut verzichten und die Gestaltung in die ehrlichen Hände eines Menschen geben sollen.
So leid es mir tut, dafür gibt es von mir nur drei enttäuschte Sterne.