In jeglicher Hinsicht faszinierend
Vielleicht war das das beste Kinderbuch, das ich je gelesen habe. Und hat für mich definitiv Potenzial, sich zur Kinder-Weltliteratur zu mausern.
Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: der Gestaltung. Das Cover mit dem Schuber als Streichholzschachtel designt, welche den Startschuss der Handlung gibt, ist schon ein Meistwerk. Die kleinen Details, die man im Buch dann wiederfindet. Vor jedem Kapitel gibt es eine Art Dokument (Einwanderungspapiere, Führerscheine etc.) oder eine Abbildung eines Koffers. Hier wird auf ein bisschen geteast, um wen es im Kapitel geht, manchmal auch nur Nebencharaktere, aber als Ganzes so eine schöne Idee und auch interessant in Hinblick auf die Geschichte der Einwanderung in New York. Sowieso war das Setting und der geschichtliche Hintergrund genau mein Ding und so atmosphärisch geschrieben, die Charaktere alle so authentisch. Das Abenteuer selbst - die Schatzjagd also - hat mittig für mich etwas Fahrt verloren, aber alles drumherum, die Storys und Szenen mit den Charakteren im 1920er New York sowie auch mit denen aus der Zeitebene des Unabhängigkeitskriegs waren so toll, dass ich wegen der kurz stagnierenden Dynamik gar keinen Punktabzug geben will.
Auch muss auf jeden Fall erwähnt werden, dass für ein Kinderbuch echt heftige Themen auf den Tisch kommen wie Sklaverei, Rassismus, Mafia, Folter, Depressionen ... aber das alles so gut und kindgerecht vermittelt, ohne dabei an Ernsthaftigkeit einzubüßen. Richtig, richtig gut gemacht.
Für mich ist das Buch von vorn bis hinten ein Geniestreich, ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Konzept. Spannend, rasant, immersiv und lehrreich als Einblick in die damaligen Zeiten und Stationen der Weltgeschichte.
Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: der Gestaltung. Das Cover mit dem Schuber als Streichholzschachtel designt, welche den Startschuss der Handlung gibt, ist schon ein Meistwerk. Die kleinen Details, die man im Buch dann wiederfindet. Vor jedem Kapitel gibt es eine Art Dokument (Einwanderungspapiere, Führerscheine etc.) oder eine Abbildung eines Koffers. Hier wird auf ein bisschen geteast, um wen es im Kapitel geht, manchmal auch nur Nebencharaktere, aber als Ganzes so eine schöne Idee und auch interessant in Hinblick auf die Geschichte der Einwanderung in New York. Sowieso war das Setting und der geschichtliche Hintergrund genau mein Ding und so atmosphärisch geschrieben, die Charaktere alle so authentisch. Das Abenteuer selbst - die Schatzjagd also - hat mittig für mich etwas Fahrt verloren, aber alles drumherum, die Storys und Szenen mit den Charakteren im 1920er New York sowie auch mit denen aus der Zeitebene des Unabhängigkeitskriegs waren so toll, dass ich wegen der kurz stagnierenden Dynamik gar keinen Punktabzug geben will.
Auch muss auf jeden Fall erwähnt werden, dass für ein Kinderbuch echt heftige Themen auf den Tisch kommen wie Sklaverei, Rassismus, Mafia, Folter, Depressionen ... aber das alles so gut und kindgerecht vermittelt, ohne dabei an Ernsthaftigkeit einzubüßen. Richtig, richtig gut gemacht.
Für mich ist das Buch von vorn bis hinten ein Geniestreich, ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Konzept. Spannend, rasant, immersiv und lehrreich als Einblick in die damaligen Zeiten und Stationen der Weltgeschichte.