ein bisschen Magie
Schon der Einstieg entfaltet eine geheimnisvolle, leicht unheimliche Atmosphäre, die sofort neugierig macht. Die Mischung aus Trauerbewältigung, Kunst, Erinnerung und einem Hauch Magie wirkt sehr fein austariert und literarisch reizvoll. Besonders spannend finde ich die Idee der rätselhaften Objekte aus dem White Octopus Hotel und die Frage, wie Vergangenheit, Schuld und zweite Chancen miteinander verknüpft werden. Der ruhige, bildhafte Stil zieht einen sanft, aber nachhaltig in die Geschichte hinein und verspricht einen emotionalen Roman voller Geheimnisse.