Ein Ort zwischen gestern und morgen

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m.singh Avatar

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Schon die ersten Seiten von „Das White Octopus Hotel“ entfalten eine geheimnisvolle, fast schwebende Atmosphäre. Alexandra Bell versteht es, Leserinnen und Leser sofort in eine Welt zu ziehen, in der Erinnerungen, Zeit und Gefühle ineinanderfließen. Die Geschichte beginnt leise, aber wirkungsvoll – mit einem Moment, der Fragen aufwirft und lange nachhallt.

Die Sprache ist bildhaft, feinfühlig und ruhig, ohne an Spannung zu verlieren. Besonders das Setting beeindruckt: Das verlassene Anwesen in den Schweizer Alpen und das prachtvolle Belle-Époque-Hotel zu seiner Glanzzeit wirken detailreich und lebendig beschrieben. Man sieht die Räume förmlich vor sich und spürt den Zauber dieses besonderen Ortes.

Im Mittelpunkt steht Eve, eine Protagonistin, deren innere Zerrissenheit und Neugier sofort greifbar werden. Die Begegnungen, die sie im White Octopus Hotel macht, sind von einer sanften Melancholie und einer leisen Romantik durchzogen. Die Geschichte spielt geschickt mit Motiven wie Zeit, Erinnerung und der Frage, ob bestimmte Verbindungen wirklich jemals enden.

Schon nach der Leseprobe ist klar: Dieses Buch lebt weniger von Tempo als von Stimmung, Emotion und Rätseln, die sich langsam entfalten. Es lädt dazu ein, sich treiben zu lassen und auf die Magie der Geschichte einzulassen.

„Das White Octopus Hotel“ verspricht eine atmosphärische Mischung aus Romantik, Geheimnis und einem Hauch von Magie – ein Roman für alle, die Geschichten lieben, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart schweben und noch lange im Kopf bleiben 🐙✨