Schwerer Start mit super spannender Idee, die am Ende überzeugt.

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aerdna Avatar

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Beim White Octopus Hotel habe ich mich schwer getan, hinein zu finden. Der Schreibstil hat ein paar kleine Kanten, die ich gar nicht genau worten kann und die wechselnden Artikel für „Tentakel“ oder auch deren falsche Pluralbildung haben mich - kleinlicherweise - ob der ständigen Wiederholung total genervt.
Sowas stört meinen Lesefluss. Hinzu kommt, dass der Anfang von einer Protagonistin geprägt ist, die allzu sehr ihrem Trauma hinterher hängt, sich dann aber glücklicherweise zu mehr Stärke und weniger Selbstmitleid aufrafft.
Die Idee finde ich fantastisch und es wird dann auch wirklich interessant und spannend, sodass ich am Ende wider Erwarten überzeugt war und die Geschichte lesen möchte. Magische Artefakte, von denen jedes einen ganz eigenen Zauber mitbringt, eigenwillige Tattoos, die kleinen emaillierten Octopus-Anstecknadeln für „Mitwisser“ - das hat etwas sehr charmantes.
Das Cover finde ich durch die Farbgebung und Art Deco Elemente sehr schön, die passen gut zum White Octopus Hotel und es hat auch mit Tentakel, Schlüssel und Kaninchen einen inhaltlichen Bezug. Nett gemacht.