Das lebendige Octopus Tattoo und das Geheimnis von Zimmer 27
»Es gibt Sorgen, die zu groß sind, um auf einer einzigen Person zu lasten«, sagte er mitfühlend. »Das weiß ich nur zu gut. Aber ich versichere Ihnen, dass es Lichtblicke gibt.« (Seite 19)
Dieses Buch hat mich zerrissen und sich heimlich in mein Herz geschlichen. Ich habe es geliebt. Es reiht sich ab sofort in die Liste meine Lieblingsbücher mit ein. Es hatte einfach so viele Elemente, die ich an Geschichten mag.
Eve ist eine junge Kunstgutachterin, die eine schwere Last mit sich herumträgt: Den Tod ihrer kleinen Schwester und die damit verbundenen Schuldgefühle. Als ein mysteriöser alter Mann (der eigentlich längst tot sein müsste!) in ihrem Büro auftaucht, beginnt eine Suche, die sie in die Schweizer Alpen führt. Zum White Octopus Hotel, heute ein Lost Place, früher ein prachtvolles Grand Hotel. Mit einem magischen Schlüssel landet Eve plötzlich im Jahr 1935 und die Grenzen der Zeit verschwimmen komplett.
Das White Octopus Hotel ist eine spannende Mischung aus Gothic Mystery, magischen Realismus und einer melancholischen Charakterstudie. Und ein echtes Schmankerl, da es so anders ist.
Die Magie in der Geschichte ist eher subtil und lässt sich am ehesten mit schräg bezeichnen. Allein die Vorstellung von Eves Oktopus- Tattoo, welches über ihre Haut wandern kann und dabei Tintenflecke hinterlässt. Genial!!!
Und ich bin ein großer Fan von Hotel- Settings. Ich verliere mich gerne in der Vorstellung, wie so ein Leben aussehen würde. Die Atmosphäre war unglaublich spürbar und greifbar. Allein der Wechsel zwischen dem damaligen Glamour und der Ruine der Gegenwart. Ich wollte am liebsten sofort selbst einchecken.
Die Charaktere fand ich extrem gut ausgearbeitet und vielschichtig. Eve Shaw ist eine sehr komplexe und spannende Prota. Sie isoliert sich von der Gesellschaft und ihre Kollegen nennen sie die schwarze Witwe. Sie trägt nur schwarz, um ihr wanderndes Tattoo zu verbergen. Auch eine tiefe Schuld lastet auf ihr (Tod ihrer Schwester Bella), was ihr zusätzlich eine tragische Note verleiht. Max Everly könnte man als Schlüssel Charakter bezeichnen. Er bringt das Thema Zeitreise auf eine persönliche Ebene.
Ich mochte den Schreibstil. Bell schreibt sehr dicht, bildhaft und atmosphärisch, dabei macht sie Erinnerungen spürbar und lebendig. Außerdem war die Geschichte sehr kontrastreich, allein durch die Vermischung der Realität mit surrealen Elementen (das wandernde Octopus Tattoo). Der Stil war geprägt von Andeutungen und hatte spürbar eine Märchen-Atmosphäre (das weiße Kaninchen) inne. Die Geschichte besteht aus vielen so besonderen Details und Gegenständen.
Besonders die Tiefe fand ich gekonnt eingefangen. Gerade durch schwere Themen wie Trauma und die Unterbringung von Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg. Verknüpft mit einer epischen Liebesgeschichte über alle Zeiten hinweg. Sie war so tiefgreifend und einfach nur wunderschön. Seufz... Hier ist die ein oder andere Träne gekullert.
Was mich so fasziniert hat war die Kombination aus allem. Er spät versteht man, wie alles zusammenhängt. Die Geschichte hatte auf mich eine unglaubliche Sogwirkung.
Fazit: Ich habe das Buch geliebt!!! Sprache, Stil, Inhalt und Ende haben mich absolut begeistert. Dieses Buch ist meinerseits eine absolute Leseempfehlung. Eine magische Geschichte, wie ein gutes Puzzle mit den folgenden Teilen: Zeitreisen, Liebe, Schuld und erst das letzte Stück “Das Ende” setzt es perfekt zusammen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Randnotiz: Ein Extra-Stern für den Oktopus 🐙
Dieses Buch hat mich zerrissen und sich heimlich in mein Herz geschlichen. Ich habe es geliebt. Es reiht sich ab sofort in die Liste meine Lieblingsbücher mit ein. Es hatte einfach so viele Elemente, die ich an Geschichten mag.
Eve ist eine junge Kunstgutachterin, die eine schwere Last mit sich herumträgt: Den Tod ihrer kleinen Schwester und die damit verbundenen Schuldgefühle. Als ein mysteriöser alter Mann (der eigentlich längst tot sein müsste!) in ihrem Büro auftaucht, beginnt eine Suche, die sie in die Schweizer Alpen führt. Zum White Octopus Hotel, heute ein Lost Place, früher ein prachtvolles Grand Hotel. Mit einem magischen Schlüssel landet Eve plötzlich im Jahr 1935 und die Grenzen der Zeit verschwimmen komplett.
Das White Octopus Hotel ist eine spannende Mischung aus Gothic Mystery, magischen Realismus und einer melancholischen Charakterstudie. Und ein echtes Schmankerl, da es so anders ist.
Die Magie in der Geschichte ist eher subtil und lässt sich am ehesten mit schräg bezeichnen. Allein die Vorstellung von Eves Oktopus- Tattoo, welches über ihre Haut wandern kann und dabei Tintenflecke hinterlässt. Genial!!!
Und ich bin ein großer Fan von Hotel- Settings. Ich verliere mich gerne in der Vorstellung, wie so ein Leben aussehen würde. Die Atmosphäre war unglaublich spürbar und greifbar. Allein der Wechsel zwischen dem damaligen Glamour und der Ruine der Gegenwart. Ich wollte am liebsten sofort selbst einchecken.
Die Charaktere fand ich extrem gut ausgearbeitet und vielschichtig. Eve Shaw ist eine sehr komplexe und spannende Prota. Sie isoliert sich von der Gesellschaft und ihre Kollegen nennen sie die schwarze Witwe. Sie trägt nur schwarz, um ihr wanderndes Tattoo zu verbergen. Auch eine tiefe Schuld lastet auf ihr (Tod ihrer Schwester Bella), was ihr zusätzlich eine tragische Note verleiht. Max Everly könnte man als Schlüssel Charakter bezeichnen. Er bringt das Thema Zeitreise auf eine persönliche Ebene.
Ich mochte den Schreibstil. Bell schreibt sehr dicht, bildhaft und atmosphärisch, dabei macht sie Erinnerungen spürbar und lebendig. Außerdem war die Geschichte sehr kontrastreich, allein durch die Vermischung der Realität mit surrealen Elementen (das wandernde Octopus Tattoo). Der Stil war geprägt von Andeutungen und hatte spürbar eine Märchen-Atmosphäre (das weiße Kaninchen) inne. Die Geschichte besteht aus vielen so besonderen Details und Gegenständen.
Besonders die Tiefe fand ich gekonnt eingefangen. Gerade durch schwere Themen wie Trauma und die Unterbringung von Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg. Verknüpft mit einer epischen Liebesgeschichte über alle Zeiten hinweg. Sie war so tiefgreifend und einfach nur wunderschön. Seufz... Hier ist die ein oder andere Träne gekullert.
Was mich so fasziniert hat war die Kombination aus allem. Er spät versteht man, wie alles zusammenhängt. Die Geschichte hatte auf mich eine unglaubliche Sogwirkung.
Fazit: Ich habe das Buch geliebt!!! Sprache, Stil, Inhalt und Ende haben mich absolut begeistert. Dieses Buch ist meinerseits eine absolute Leseempfehlung. Eine magische Geschichte, wie ein gutes Puzzle mit den folgenden Teilen: Zeitreisen, Liebe, Schuld und erst das letzte Stück “Das Ende” setzt es perfekt zusammen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Randnotiz: Ein Extra-Stern für den Oktopus 🐙