Die Zeit vergeht anders im White Octopus Hotel
>>Trauer ist wie ein Octopus. Mit Tentakeln, die sich auf alle Lebensbereiche erstrecken. Man kann sie nicht bekämpfen oder vertreiben, also bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sie in sein Leben zu integrieren. Man muss damit leben, als Teil von einem selbst. >>
Nachdem ich vor ein paar Jahren bereits "Jasmin" von der Autorin (damals noch unter Alex Bell) gelesen und geliebt habe, war ich sehr gespannt auf "Das White Octopus Hotel". Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und das ist ja manchmal so eine Sache.... aber dieser Roman ist ein Jahreshighlight für mich!
Alexandra Bell hat ein Händchen für außergewöhnliche, spannende und emotionale Geschichten. Ihre Charaktere gehen einem unter die Haut. So auch Eve und Max. Es ist ein Zeitreiseroman, der anderen Art, wie ich ihn so noch nicht gelesen habe. Allein schon das Setting, ein Belle Epoche Hotel in den Schweizer Alpen ist toll gewählt. Man hat dieses Hotel so klar vor Augen, dass man direkt neben Eve zu stehen scheint und alles hautnah miterlebt. Das macht es greifbar und sehr emotional.
Und dann sind da ja noch die magischen Gegenstände... Es gibt nicht viele, aber sie haben alle eine tiefergehende Bedeutung. Und die allgegenwärtige Octopus-Thematik (die finden sich wirklich überall, vom Geschirr bis hin zum Tattoo auf der Haut), die ich einfach wunderschön fand und für die ich sehr lange gebraucht habe, um sie zu verstehen...nur damit sie dann um so heftiger und länger nachhallen konnte.
Ich verliere mich beim schreiben grad schon wieder in der Geschichte... Schon nach ein paar Seiten hat sie so eine Sogwirkung entwickelt, man ist komplett gefangen in der melancholischen Atmosphäre des Hotels, der Charaktere, vergangener Zeiten und Themen, die ich so nicht erwartet habe. Es geht um Schuldgefühle und die Familie, um Freundschaft und eine tiefe, bitterzarte Liebe, die so manche Überraschung bereithält.
Alexandra Bell hat einen wunderschönen, bildhaften und sprachgewaltigen Schreibstil, in dem man immer wieder Neues entdeckt. Man versinkt in ihren Geschichten und möchte gar nicht wieder auftauchen. Das White Octopus Hotel ist kein Buch, das man eben schnell wegliest, denn dann würde einem eine ganze Menge zwischen den Zeilen entgehen.
Fazit: Mein erstes Jaheshighlight! Das White Octopus Hotel hat mich emotional tief berührt. Die Geschichte von Eve und Max; ganz leise, ganz ruhig, traurig, melancholisch und gleichzeitig wunderschön.
P.S. Und obwohl ich da Cover sehr mag, zielt es meiner Meinung nach eher auf eine jüngere Lesergruppe ab. Also bitte vom Cover nicht abschrecken lassen und lesen, lesen. lesen.
Nachdem ich vor ein paar Jahren bereits "Jasmin" von der Autorin (damals noch unter Alex Bell) gelesen und geliebt habe, war ich sehr gespannt auf "Das White Octopus Hotel". Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und das ist ja manchmal so eine Sache.... aber dieser Roman ist ein Jahreshighlight für mich!
Alexandra Bell hat ein Händchen für außergewöhnliche, spannende und emotionale Geschichten. Ihre Charaktere gehen einem unter die Haut. So auch Eve und Max. Es ist ein Zeitreiseroman, der anderen Art, wie ich ihn so noch nicht gelesen habe. Allein schon das Setting, ein Belle Epoche Hotel in den Schweizer Alpen ist toll gewählt. Man hat dieses Hotel so klar vor Augen, dass man direkt neben Eve zu stehen scheint und alles hautnah miterlebt. Das macht es greifbar und sehr emotional.
Und dann sind da ja noch die magischen Gegenstände... Es gibt nicht viele, aber sie haben alle eine tiefergehende Bedeutung. Und die allgegenwärtige Octopus-Thematik (die finden sich wirklich überall, vom Geschirr bis hin zum Tattoo auf der Haut), die ich einfach wunderschön fand und für die ich sehr lange gebraucht habe, um sie zu verstehen...nur damit sie dann um so heftiger und länger nachhallen konnte.
Ich verliere mich beim schreiben grad schon wieder in der Geschichte... Schon nach ein paar Seiten hat sie so eine Sogwirkung entwickelt, man ist komplett gefangen in der melancholischen Atmosphäre des Hotels, der Charaktere, vergangener Zeiten und Themen, die ich so nicht erwartet habe. Es geht um Schuldgefühle und die Familie, um Freundschaft und eine tiefe, bitterzarte Liebe, die so manche Überraschung bereithält.
Alexandra Bell hat einen wunderschönen, bildhaften und sprachgewaltigen Schreibstil, in dem man immer wieder Neues entdeckt. Man versinkt in ihren Geschichten und möchte gar nicht wieder auftauchen. Das White Octopus Hotel ist kein Buch, das man eben schnell wegliest, denn dann würde einem eine ganze Menge zwischen den Zeilen entgehen.
Fazit: Mein erstes Jaheshighlight! Das White Octopus Hotel hat mich emotional tief berührt. Die Geschichte von Eve und Max; ganz leise, ganz ruhig, traurig, melancholisch und gleichzeitig wunderschön.
P.S. Und obwohl ich da Cover sehr mag, zielt es meiner Meinung nach eher auf eine jüngere Lesergruppe ab. Also bitte vom Cover nicht abschrecken lassen und lesen, lesen. lesen.