Ein Hotel zwischen Erinnerung und Möglichkeit
Ein verlassenes Grandhotel in den Schweizer Alpen.
Verborgene Räume.
Eine Schnitzeljagd nach 36 Oktopussen.
Und eine Tür, die in das Jahr 1935 führt.
Eve Shaw trägt seit ihrer Kindheit eine Last mit sich, die sie nie wirklich ablegen konnte. Als ein alter Mann mit dem Namen ihres Lieblingskomponisten in ihrem Büro erscheint und kurz darauf stirbt, beginnt eine Spurensuche, die sie an einen Ort führt, der zugleich Märchen, Labyrinth und offene Wunde ist.
Sobald Eve das White Octopus Hotel betritt, verändert sich die zunächst ruhige Erzählung grundlegend und wird zu einem schillernden Spiel mit Zeit, Erinnerung und Möglichkeiten. Die Atmosphäre wirkt opulent und zugleich leicht unheimlich, voller skurriler Details. Das Hotel erscheint sowohl als Zuflucht als auch als Falle.
Im Zentrum stehen zwei Menschen, die von ihrer Vergangenheit gezeichnet sind. Eve, die sich selbst nie vergeben hat. Max, der vom Krieg verfolgt wird. Ihre Verbindung entwickelt sich leise und vorsichtig. Es ist kein großes Drama, sondern ein behutsames, gemeinsames Verstehen. Gerade das hat mich tief berührt.
Der Roman braucht Anlauf, doch sobald sich die Türen öffnen, entsteht ein eigenwilliger, beinahe hypnotischer Sog. Nicht alles wird vollständig erklärt, manches bleibt bewusst in der Schwebe. Emotional jedoch hat sich für mich alles stimmig zusammengefügt.
Eine Geschichte über Reue und zweite Chancen. Und über die Frage, ob man die Vergangenheit wirklich neu schreiben sollte. Dieses Hotel werde ich so schnell nicht vergessen.
Verborgene Räume.
Eine Schnitzeljagd nach 36 Oktopussen.
Und eine Tür, die in das Jahr 1935 führt.
Eve Shaw trägt seit ihrer Kindheit eine Last mit sich, die sie nie wirklich ablegen konnte. Als ein alter Mann mit dem Namen ihres Lieblingskomponisten in ihrem Büro erscheint und kurz darauf stirbt, beginnt eine Spurensuche, die sie an einen Ort führt, der zugleich Märchen, Labyrinth und offene Wunde ist.
Sobald Eve das White Octopus Hotel betritt, verändert sich die zunächst ruhige Erzählung grundlegend und wird zu einem schillernden Spiel mit Zeit, Erinnerung und Möglichkeiten. Die Atmosphäre wirkt opulent und zugleich leicht unheimlich, voller skurriler Details. Das Hotel erscheint sowohl als Zuflucht als auch als Falle.
Im Zentrum stehen zwei Menschen, die von ihrer Vergangenheit gezeichnet sind. Eve, die sich selbst nie vergeben hat. Max, der vom Krieg verfolgt wird. Ihre Verbindung entwickelt sich leise und vorsichtig. Es ist kein großes Drama, sondern ein behutsames, gemeinsames Verstehen. Gerade das hat mich tief berührt.
Der Roman braucht Anlauf, doch sobald sich die Türen öffnen, entsteht ein eigenwilliger, beinahe hypnotischer Sog. Nicht alles wird vollständig erklärt, manches bleibt bewusst in der Schwebe. Emotional jedoch hat sich für mich alles stimmig zusammengefügt.
Eine Geschichte über Reue und zweite Chancen. Und über die Frage, ob man die Vergangenheit wirklich neu schreiben sollte. Dieses Hotel werde ich so schnell nicht vergessen.