Eine Story, die Spaß macht!

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Der Roman "Das White Octopus Hotel" von Alexandra Bell hat mir Spaß gemacht und ich hatte ihn recht schnell durchgelesen.

Eve Shaw ist Kunstgutachterin und bekommt eines Tages Besuch von einem alten Herren. Sie wird das Gefühl nicht los, ihn zu kennen. Dann erfährt sie von einem Hotel aus der Belle Epoque, um das sich Mythen und Rätsel ranken. Während sich Eve über das Hotel informiert, wandert ihr Octopus-Tattoo über ihren Körper. Deshalb fährt Eve zu dem in der Zwischenzeit verlassenen Lost Place, um diesen näher zu erkunden und findet sich plötzlich in einer anderen Zeit.

Als Fan von Zeitreisegeschichten hat mich dieser Roman gleich angesprochen. Die Verknüpfung der Zeitebenen sind gut dargestellt, als Lesender wandert man mit durch die Zeiten und mit den Charakteren. Ein Hauch Fantasy begleitet uns, aber nicht zu viel. Genau richtig dosiert für meinen Geschmack! Die einzelnen Zeitebenen sind letztlich jede eine Geschichte für sich, nur durch Eve miteinander verbunden. Die Charaktere sind sehr lebensnah beschrieben, jede einzelne Person ist gut vorstellbar. Mein Lieblingscharakter war eindeutig Max. Sein Trauma aus dem ersten Weltkrieg wird sehr emotional beschrieben. Bei diesem Trauma bleibt es aber in diesem Roman nicht, auch Eve kämpft mit der Vergangenheit.

Eine berührende Story, die ihre Fantasy-Elemente behutsam und nicht aufdringlich ausspielt.

Ich empfehle den Roman gerne weiter, da er viele unterschiedliche Stimmungen spiegelt. Wer Zeitreisen mit einem Hauch Fantasy liebt, ist mit diesem Roman auf der sicheren Seite! Schade, dass ich ihn schon ausgelesen habe.