Jede Menge Rätsel um ein mystisches Hotel verbinden sich mit einer sanften Romanze zu diesem fesselnden Lesevergnügen
Die introvertierte Kunstgutachterin Eve Shaw pflegt kaum Umgang mit ihren Kollegen, dass in der Firma über sie getuschelt wird, ist ihr egal. Doch eines Tages taucht in ihrem Büro ein alter Herr auf, der hinter Eves abweisende Fassade zu schauen scheint. Er schenkt ihr eine kleine Oktopus-Figur und bittet sie eindringlich, in das Hotel zurück zu kehren. Eves Recherche zu der Figur, die verblüffend genau ihrem wandernden Tattoo gleicht, führt sie zu jeder Menge Gerüchten, die sich um das seit vielen Jahren geschlossene White Octopus Hotel ranken. Gegenstände aus dem Haus sollen angeblich magische Kräfte besitzen, ein Zimmerschlüssel verspricht, in die Vergangenheit zu führen. Als Eve beschließt, sich das verfallene Hotel selbst anzusehen, ahnt sie noch nicht, wie eng dessen Geschichte mit ihrem eigenen Leben verknüpft ist.
"Das White Octopus Hotel" von Alexandra Bell ist eine spannenden Geschichte mit mystischem Hintergrund, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Eve, die auf ihre Mitmenschen sicher reichlich unterkühlt wirkt, war mir direkt sympathisch, es war schmerzhaft spürbar, welche seelischen Narben der frühe Tod ihrer Schwester hinterlassen hat. Obwohl sie selbst noch ein kleines Mädchen war, haben es die Eltern in ihrer Trauer verpasst, der kleinen Eve emotional beizustehen. So nagen die Schuldgefühle ein Vierteljahrhundert später immer noch an ihr, die Möglichkeit in die Vergangenheit des Hotels zu reisen bietet Eve die einmalige Chance, den Unfall ihrer Schwester ungeschehen zu machen. Allerdings muss sie dafür nicht nur ein Blatt des magischen Hotelbriefpapiers finden, sondern auch die zarten Gefühle für den Komponisten Max Everly unterdrücken - denn wenn sie Bellas Tod verhindert, wird sie Max nie gekannt haben.
Der mitreißende Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen und war emotional tief in der Handlung versunken. Die Geheimnisse um das Hotel und den häufig abgebildeten weißen Oktopus mit der einen schwarzen Tentakelspitze fand ich sehr atmosphärisch umgesetzt, der Roman hat mich ständig zum mit rätseln animiert. Stellenweise glaubte ich beinahe, die Musik von Max Everly im Ohr zu haben, die Eve in ihrem einsamen Leben vor der Entdeckung des Hotels bereits so sehr geliebt hat. Das wunderbare Ende hat mich zufrieden zurück gelassen, der einzige Grund für mich, in der Bewertung nicht die Höchstpunktzahl zu vergeben, ist die Tatsache, dass schlussendlich zwar fast alle offenen Fragen beantwortet wurden, meine Neugier sich aber noch umfassendere Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Für diese romantisch-mystische Geschichte spreche ich dennoch eine begeisterte Leseempfehlung aus.
Fazit: Ein mystisches Hotel bietet den Hintergrund für jede Menge Rätsel und eine sanfte Romanze in der Vergangenheit. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert, diesen Roman empfehle ich gern weiter.
"Das White Octopus Hotel" von Alexandra Bell ist eine spannenden Geschichte mit mystischem Hintergrund, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Eve, die auf ihre Mitmenschen sicher reichlich unterkühlt wirkt, war mir direkt sympathisch, es war schmerzhaft spürbar, welche seelischen Narben der frühe Tod ihrer Schwester hinterlassen hat. Obwohl sie selbst noch ein kleines Mädchen war, haben es die Eltern in ihrer Trauer verpasst, der kleinen Eve emotional beizustehen. So nagen die Schuldgefühle ein Vierteljahrhundert später immer noch an ihr, die Möglichkeit in die Vergangenheit des Hotels zu reisen bietet Eve die einmalige Chance, den Unfall ihrer Schwester ungeschehen zu machen. Allerdings muss sie dafür nicht nur ein Blatt des magischen Hotelbriefpapiers finden, sondern auch die zarten Gefühle für den Komponisten Max Everly unterdrücken - denn wenn sie Bellas Tod verhindert, wird sie Max nie gekannt haben.
Der mitreißende Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen und war emotional tief in der Handlung versunken. Die Geheimnisse um das Hotel und den häufig abgebildeten weißen Oktopus mit der einen schwarzen Tentakelspitze fand ich sehr atmosphärisch umgesetzt, der Roman hat mich ständig zum mit rätseln animiert. Stellenweise glaubte ich beinahe, die Musik von Max Everly im Ohr zu haben, die Eve in ihrem einsamen Leben vor der Entdeckung des Hotels bereits so sehr geliebt hat. Das wunderbare Ende hat mich zufrieden zurück gelassen, der einzige Grund für mich, in der Bewertung nicht die Höchstpunktzahl zu vergeben, ist die Tatsache, dass schlussendlich zwar fast alle offenen Fragen beantwortet wurden, meine Neugier sich aber noch umfassendere Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Für diese romantisch-mystische Geschichte spreche ich dennoch eine begeisterte Leseempfehlung aus.
Fazit: Ein mystisches Hotel bietet den Hintergrund für jede Menge Rätsel und eine sanfte Romanze in der Vergangenheit. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert, diesen Roman empfehle ich gern weiter.