Mystische Reise in die Vergangenheit eines Hotels
Eve Shaw, 27 Jahre alt, arbeitet als Gutachterin in einem Auktionshaus. Seit ihrer Kindheit quälen sie Albträume, immer wieder fühlt sie sich von einem Kaninchen verfolgt. Die Schuld am Tod ihrer kleinen Schwester lastet schwer auf ihr. Im August 2015 besucht sie ein älterer Herr namens Max Everly, der ihr einen kleinen Octopus schenkt. Eve liebt diese Meerestiere, die sie seit Jahren in ihren Skizzenbüchern verewigt hat. Sogar ein tätowierter Octopus ziert ihren Oberschenkel. Zudem schätzt sie die Musik des Komponisten Max Everly, dessen Werke vor 1935 entstanden sind. Als der Besucher das Haus verlässt, bricht er plötzlich zusammen und stirbt. Doch zuvor bittet er Eve inständig, zum Hotel zurückzukehren.
Ein Jahr später stößt sie auf einem französischen Markt auf ein Teeservice, das mit einem weißen Octopus verziert ist. Gleichzeitig erfährt sie von einem Hotel, das auf geheimnisvolle Weise geschlossen wurde. Neugierig macht sie sich auf die Suche, spricht mit einem ehemaligen Mitarbeiter des Auktionshauses und erfährt von bemerkenswerten Gegenständen aus diesem Hotel. Von ihm erhält sie sogar den Schlüssel zu Zimmer 27, einem Zimmer, das angeblich Menschen in die Vergangenheit versetzt. Eve reist in die Schweiz, wo das legendäre „White Octopus Hotel“ hoch oben in den Bergen an einem See liegt. Bei der Erkundung des verlassenen Gebäudes entdeckt sie Räume in traurigem Zustand, Decken mit Rissen und Wasserschäden. Schließlich findet sie Zimmer 27 und befindet sich plötzlich in einem komfortablen Zimmer im Jahr 1935. Dort trifft sie den Komponisten Max Everly, ihre junge, schwangere Mutter und sogar sich selbst als dreijähriges Mädchen. Ihre Reise führt sie weiter zurück ins Jahr 1918, wo sie als Krankenschwester Kriegsgefangene im Hotel betreut – darunter auch Max.
Alexandra Bells Schreibstil ist lebendig und realistisch, ihre Bilder malen die Szenerie so greifbar wie ein Film. Die Übersetzung von Edith Beleites ist prachtvoll gelungen. Das Cover mit der verspielten Fassade, dem Kaninchen und der magischen Uhr verheißt schon rätselhafte Ereignisse. Allerdings empfand ich die Zeitsprünge gelegentlich als verwirrend. Die Figuren der Familie Roth, denen das Hotel gehörte, sind zwar gut ausgearbeitet, doch zum Schluss verlor ich den Überblick. Auch die Suche nach Bella, Eves verstorbener Schwester, bleibt letztlich eine vergebliche Mühe.
Dennoch ist diese Geschichte allen zu empfehlen, die Zeitreisen lieben.
Ein Jahr später stößt sie auf einem französischen Markt auf ein Teeservice, das mit einem weißen Octopus verziert ist. Gleichzeitig erfährt sie von einem Hotel, das auf geheimnisvolle Weise geschlossen wurde. Neugierig macht sie sich auf die Suche, spricht mit einem ehemaligen Mitarbeiter des Auktionshauses und erfährt von bemerkenswerten Gegenständen aus diesem Hotel. Von ihm erhält sie sogar den Schlüssel zu Zimmer 27, einem Zimmer, das angeblich Menschen in die Vergangenheit versetzt. Eve reist in die Schweiz, wo das legendäre „White Octopus Hotel“ hoch oben in den Bergen an einem See liegt. Bei der Erkundung des verlassenen Gebäudes entdeckt sie Räume in traurigem Zustand, Decken mit Rissen und Wasserschäden. Schließlich findet sie Zimmer 27 und befindet sich plötzlich in einem komfortablen Zimmer im Jahr 1935. Dort trifft sie den Komponisten Max Everly, ihre junge, schwangere Mutter und sogar sich selbst als dreijähriges Mädchen. Ihre Reise führt sie weiter zurück ins Jahr 1918, wo sie als Krankenschwester Kriegsgefangene im Hotel betreut – darunter auch Max.
Alexandra Bells Schreibstil ist lebendig und realistisch, ihre Bilder malen die Szenerie so greifbar wie ein Film. Die Übersetzung von Edith Beleites ist prachtvoll gelungen. Das Cover mit der verspielten Fassade, dem Kaninchen und der magischen Uhr verheißt schon rätselhafte Ereignisse. Allerdings empfand ich die Zeitsprünge gelegentlich als verwirrend. Die Figuren der Familie Roth, denen das Hotel gehörte, sind zwar gut ausgearbeitet, doch zum Schluss verlor ich den Überblick. Auch die Suche nach Bella, Eves verstorbener Schwester, bleibt letztlich eine vergebliche Mühe.
Dennoch ist diese Geschichte allen zu empfehlen, die Zeitreisen lieben.