Octopodenliebe
Die Autorin hat definitiv einen Narren an diesen possierlichen Tierchen gefunden - sie sind ein fester, immer wiederkehrender Bestandteil der Geschichte und Eves Rettungsanker. Diese versucht im White Octopus Hotel ihr Glück.
Den Start fand ich einfach nur fulminant - der Schreibstil und die Art und Weise wie bedacht, achtsam und wunderschön die Autorin schreibt hat mich sofort in den Bann gezogen. Nicht zu ausschweifend, zum dahinschmelzen und Wegträumen. Leider konnte für mich die Handlung da nicht so ganz mithalten, meiner Meinung nach hat sie sich (und mich;) in den Zeitreisen verloren. Ab da ist die Handlung deutlich düsterer geworden. Es geht um Krieg und seine Folgen. Eve springt hier munter in den Zeitebenen hin und her und mir fehlte irgendwann der Überblick. Am Ende habe ich nur noch auf die mega Überraschung gewartet, die dann irgendwie an mir vorbei gegangen ist. Einige Entwicklungen waren ziemlich vorhersehbar. Themen wie Kunst und Musik fand ich spannend, aber mir wurde insgesamt zu viel in das Buch reingequetscht. Dank des unbeschreiblich schönen Schreibstils wurde ich gut unterhalten und die Magie der Oktopoden fand ich sehr faszinierend, für ein Highlight hat mir aber noch eine durchgehend spannende Handlung gefehlt. Eve war mir zu sehr auf sich und die Änderung ihrer Geschichte und die Schnitzeljagd fixiert. Als Leserin, die seit jeher von Zeitreisenthemen angezogen wird, ging mir das hier auch nicht tief genug. Dennoch ein schöner Roman, der im Mittelteil gerne etwas straffer hätte sein können.
Den Start fand ich einfach nur fulminant - der Schreibstil und die Art und Weise wie bedacht, achtsam und wunderschön die Autorin schreibt hat mich sofort in den Bann gezogen. Nicht zu ausschweifend, zum dahinschmelzen und Wegträumen. Leider konnte für mich die Handlung da nicht so ganz mithalten, meiner Meinung nach hat sie sich (und mich;) in den Zeitreisen verloren. Ab da ist die Handlung deutlich düsterer geworden. Es geht um Krieg und seine Folgen. Eve springt hier munter in den Zeitebenen hin und her und mir fehlte irgendwann der Überblick. Am Ende habe ich nur noch auf die mega Überraschung gewartet, die dann irgendwie an mir vorbei gegangen ist. Einige Entwicklungen waren ziemlich vorhersehbar. Themen wie Kunst und Musik fand ich spannend, aber mir wurde insgesamt zu viel in das Buch reingequetscht. Dank des unbeschreiblich schönen Schreibstils wurde ich gut unterhalten und die Magie der Oktopoden fand ich sehr faszinierend, für ein Highlight hat mir aber noch eine durchgehend spannende Handlung gefehlt. Eve war mir zu sehr auf sich und die Änderung ihrer Geschichte und die Schnitzeljagd fixiert. Als Leserin, die seit jeher von Zeitreisenthemen angezogen wird, ging mir das hier auch nicht tief genug. Dennoch ein schöner Roman, der im Mittelteil gerne etwas straffer hätte sein können.