Zauberhaft
Was war das denn für ein Ritt?
Liebe, Magie, Schuldgefühle, der Erste Weltkrieg … hier kommt alles zusammen.
Das Cover hat mich fasziniert, obwohl ich Bücher dieser Art sonst nicht lese und ich wurde positiv überrascht. Die Magie ist hier keine mit Zaubersprüchen oder kleinen Tricks. Sie zeigt sich viel subtiler. Ein Oktopus Tattoo wandert über den Körper der Protagonistin Eve und auch im Hotel geschehen Dinge, die sich nicht erklären lassen.
Am Ende bleibt der rote Faden aber ein tragischer. Eves kleine Schwester stirbt und Eve lebt seitdem mit starken Schuldgefühlen. Sie arbeitet in einem Auktionshaus und hat ein besonderes Auge für außergewöhnliche Gegenstände. Als ein alter Mann ihr einen Oktopus bringt, beginnt für sie eine Suche nach dessen Herkunft, die sie bis in die Schweizer Alpen führt, zum White Octopus Hotel.
Dort reist sie in die Vergangenheit. Ein zentrales Thema ist die Unterbringung traumatisierter Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg. Dieser Teil hat mich wirklich überrascht, weil er so gar nicht zur Optik und zur magischen Ebene passt und mich mit meinem Hintergrund besonders angesprochen hat.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt, die auf magische Weise betreten und wieder verlassen werden können. Eve versucht dort ihre eigene Vergangenheit zu ändern, um ihre Schuld zu begleichen. Die Zeitsprünge habe ich dabei nicht als verwirrend empfunden, sie bauen Spannung auf und fügen alles zusammen.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Eve und Max ist wundervoll, überlagert aber nie die eigentliche Thematik.
Was mich allerdings gestört hat, waren einige Schreibfehler, die ich nicht übersehen konnte. Auch falsch verwendete Personalpronomen haben meinen Lesefluss gestört hat.
Inhalt, Sprache und das Ende fand ich trotzdem, im wahrsten Sinne des Wortes, zauberhaft. Die Atmosphäre des Hotels, egal auf welcher Zeitebene, hat mich fasziniert. Glamour und Beklemmung wechseln sich ab. Vom Grand Hotel bis hin zur langsam zerfallenden Ruine. Ich hätte sofort Lust, diesen besonderen Ort selbst zu besuchen und den Zauber dieses alten Gebäudes in den Schweizer Alpen zu spüren.
Liebe, Magie, Schuldgefühle, der Erste Weltkrieg … hier kommt alles zusammen.
Das Cover hat mich fasziniert, obwohl ich Bücher dieser Art sonst nicht lese und ich wurde positiv überrascht. Die Magie ist hier keine mit Zaubersprüchen oder kleinen Tricks. Sie zeigt sich viel subtiler. Ein Oktopus Tattoo wandert über den Körper der Protagonistin Eve und auch im Hotel geschehen Dinge, die sich nicht erklären lassen.
Am Ende bleibt der rote Faden aber ein tragischer. Eves kleine Schwester stirbt und Eve lebt seitdem mit starken Schuldgefühlen. Sie arbeitet in einem Auktionshaus und hat ein besonderes Auge für außergewöhnliche Gegenstände. Als ein alter Mann ihr einen Oktopus bringt, beginnt für sie eine Suche nach dessen Herkunft, die sie bis in die Schweizer Alpen führt, zum White Octopus Hotel.
Dort reist sie in die Vergangenheit. Ein zentrales Thema ist die Unterbringung traumatisierter Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg. Dieser Teil hat mich wirklich überrascht, weil er so gar nicht zur Optik und zur magischen Ebene passt und mich mit meinem Hintergrund besonders angesprochen hat.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt, die auf magische Weise betreten und wieder verlassen werden können. Eve versucht dort ihre eigene Vergangenheit zu ändern, um ihre Schuld zu begleichen. Die Zeitsprünge habe ich dabei nicht als verwirrend empfunden, sie bauen Spannung auf und fügen alles zusammen.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Eve und Max ist wundervoll, überlagert aber nie die eigentliche Thematik.
Was mich allerdings gestört hat, waren einige Schreibfehler, die ich nicht übersehen konnte. Auch falsch verwendete Personalpronomen haben meinen Lesefluss gestört hat.
Inhalt, Sprache und das Ende fand ich trotzdem, im wahrsten Sinne des Wortes, zauberhaft. Die Atmosphäre des Hotels, egal auf welcher Zeitebene, hat mich fasziniert. Glamour und Beklemmung wechseln sich ab. Vom Grand Hotel bis hin zur langsam zerfallenden Ruine. Ich hätte sofort Lust, diesen besonderen Ort selbst zu besuchen und den Zauber dieses alten Gebäudes in den Schweizer Alpen zu spüren.