Oh Island, oh Island

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Das Sommerhus am Meer in Island bringt 3 sehr unterschiedliche Charaktere zusammen. Swea, eine deutsche Touristin, deren Ehe gerade zerbrochen ist. Der ehemalige Lehrer Einar Palsson und Jon Arnarsson, der eher griesgrämige Einzelhänger.
Früher hatte Swea ganz andere Träume, sie wollte so viel. Kann man sein Leben nochmal auf Null setzen, alles auf eine Karte setzen und von vorne anfangen? Diesen und anderen Fragen stellt sich Swea und auf der Suche nach Antworten entdeckt sie das Leben und das Lieben neu.

Meine Meinung:
Dieses Buch war so unglaublich toll. Ich kann gar nicht beschreiben was für Gefühle es in mir ausgelöst hat.
Zunächst dachte ich, es wäre so ein typischer “Ich-finde-mich-selbst-Roman” aber eigentlich hatte ich das Nina Blazon nicht zugetraut. Ich liebe ihre Bücher und wusste eigentlich von Anfang an, dass auch dieses hier wie für mich gemacht ist. Und genau das ist es auch.
Es ist so viel mehr als es am Anfang scheint. Die Charaktere sind so vielseitig und bunt.
Beim Lesen habe ich sehr viel über Island gelernt, was defintiv ein Pluspunkt ist, weil mein Lebenstraum ist einmal nach Island zu fliegen und dort die Nordlichter zu bestaunen.
Auch über Islands Bewohner, die so locker und toll sind und abergläubisch und einfach umwerfend.
Ich mochte den Schreibstil aber das hat mich jetzt nicht überrascht. Die Art und Weise wie diese Geschichte aufgebaut ist hat mir auch sehr gut gefallen. Man lernt einfach so viel kennen, auch von sich selbst.
Ich kann es nur jedem empfehlen. Es gehört zu einem meiner jahreshighlights.